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Indisches Lungenkraut Tee

Der Tee aus den Blättern des indischen Lungenkrauts genießt in der ayrvedischen Lehre ein sehr hohes Ansehen. Die ayurvedische Lehre nutzt die Wirkstoffe des indischen Lungenkrauts seit mehr als 3000 Jahren. Die Pflanze mit dem lateinischen Namen  „Justicia adhatoda“, ist bei uns auch unter dem Namen Malabarnuss, Ährenstrauch oder Vasica ist.  Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Himalaya und hat auffallend große, lederartige Blätter.  Die Blütenfarbe ist weiß / violett. Die kleinen Kapselfrüchte enthalten kugelförmigen Samen.

Die Pflanze wird bei uns ca. 2 Meter hoch und kann sehr leicht gehalten werden. Hildegard von Bingen erwähnte bereits eine Pflanze namens Lungenwurtz. Sie meinte damit die die Pflanze mit dem lateinischen Namen Adhatoda Vasicia.

Indisches Lungenkraut Tee – Anwendung

Bei den in der Pflanzen enthaltenen Wirkstoffen handelt es sich um das Alkaloid Vasicin. Auch die Schulmedizin wurden bereits in der Mitte des letzten Jahrhunderts auf diese Pflanze und in dem indischen Lungenkraut enthaltene Alkaloid Vasicin aufmerksam.

Vasicin hat die Eigenschaft die Bronchien zu entkrampfen. Außerdem wirkt es erweiternd. Die Wirkstoffe des indischen Lungenkrauts sind in vielen Hustensäften enthalten. Auch im Räucherkraut kann es seine Wirkung voll entfalten.

Wie der Name „Lungenkraut“ vermuten lässt, wirkt der Lungenkraut Tee vor allem auf die Bronchien. Der Tee wirkt besonders gut bei:

  • Erkältungsschnupfen,
  • Asthma
  • chronischer Bronchitis

Den Tee sollte man mehrmals am Tag trinken. Die Wirkung lässt sich schnelle erzielen, wenn man die getrockneten Blätter als sogenannte Asthmazigarette raucht, oder den indischen Lungenkraut Tee trinkt.

Verarbeitet man die frischen Blätter zu einer Paste, dann hat man ein antibakterielles Mittel, mit dem man innere und äußere Blutungen stoppen kann.

Bei Heuschnupfen wird das indische Lungenkraut,  im Rahmen einer homöopathischen Therapie, als  Mittel gegen Heuschnupfen eingesetzt. Bei einem Heuschnupfen leiden die betroffenen unter lästigen Niesanfällen, bei tränenden Augen und an kratzendem Husten. Genau hier setzt eine Therapie mit dem indischen Lungenkraut an.

Gegenindikation

Der Tee sollte nicht während einer Schwangerschaft angewandt werden. Für Vasaka wurde eine abtreibende Wirkung nachgewiesen. Eine falsche Dosierung kann zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Indisches Lungenkraut Tee – Zubereitung

Man nimmt 1 bis 2 Teelöffel der getrockneten und geschnittenen Blätter auf eine Tasse Tee. Die Blätter werden mit sprudelnd kochendem Wasser übergossen. Anschließend lässt man den Tee für 5 bis 10 Minuten ziehen. Den Tee kann man mit Honig leicht süßen. Mehrmals am Tag eine Tasse frisch aufgebrühten Tee trinken.

Die Blätter des indischen Lungenkrauts kann man auspressen und mit Honig und Ingwer zu einem wirksamen Hustensaft verarbeiten.


Bildquelle: Lungenkraut – Heike Rau / Fotolia


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