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kleinblütriges Weidenröschen bei Prostatabeschwerde

Das kleinblütrige Weidenröschen ist ein beliebtes Heilkraut und hilft bei Prostatabeschwerden.
Das kleine Weidenröschen (Epilobiium parviflorum) zählt zu der Pflanzenfamilie der
Nachtkerzengewächse (Onagraceae).

Das Männerkraut

Es ist als Männerkraut bekannt und wurde schon im Mittelalter bei Prostatabeschwerden oder bei Beschwerden beim Wasserlassen angewendet. Das kleinblütige Weidenröschen war lange Zeit als Heilpflanze unbekannt. Durch Maria Treben, die vor einigen Jahrzehnten die heilkräftige Wirkung auf die Prostata erkannte und diese durch Schriften und Vorträge bekannt machte. Seitdem ist das kleine Weidenröschen, eine sehr beliebte Heilpflanze gegen Prostatabeschwerden geworden.

Wo findet man das kleine Weideröschen

Das kleine Weidenröschen ist in den gemässigten Zonen in Europa und Nordamerika heimisch. Es ist eine anspruchslose Pflanze, die man nahezu überall finden kann, an Ufern, auf wilden Wiesen, auf Waldlichtungen, in Auwäldern, auf Schuttplätzen aber man kann es auch in heimischen Gärten
finden. Die mehrjährige, etwas unscheinbare Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Aus der Rosette wächst ein runder Stängel, an dem längliche Blätter, deren Rand leicht gezähnt sind, wachsen.

Ab Juli erscheinen an der Spitze weiße bis hellrosafarbene, winzige Blüten mit vier kleinen Blütenblättern, die in der Mitte eine Kerbe haben. Die Blüten sitzen in Traubenähnlicher Form auf schmalen Schoten. Später springen diese Schoten auf und lassen die an baumwollartigen Fasern wachsenden Samen ins Freie.

Die Sammelzeit ist von Juli bis September. Gesammelt wird das blühende Kraut ohne Wurzeln. Man schneidet das Kraut dafür dicht über dem Boden ab und bindet es in kleine Bündeln und trocknet das gesammelte Kraut an einem luftigen Ort. Die kleinen weißen bis hellrosa Blüten des kleinen Weidenröschens, kann man auch als Garnierung für frische Salate verwenden.

Geschichten vom kleinblütigen Weidenröschen:

Früher wurde das Weidenröschen in Europa verwendet, um den Blitz fernzuhalten. Den
Wöchnerinnen legte man nach der Geburt eine mit dem Kraut des Weidenröschens gefüllte Matratze ins Bett, um das Wohlbefinden von Mutter und Kind zu verbessern. In Nordamerika benutzten die Schamanen einiger Indianerstämme das Kraut des kleinblütigen Weidenröschens, um es zusammen mit anderen Kräutern, zum Rauchen oder zum Räuchern um in Trance zu geraten, und somit bei der Heilung von Krankheiten zu helfen.

Wirkstoffe:

Das blühende Kraut des kleinblütigen Weidenröschen enthält die Wirkstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Myricedin, Schleimstoffe, Pektin, Sterole (Sitosterol), Gallussäure, ätherische Öle, Tannide und den Farbstoff Anthocyane.

 

Die Hauptwirkung des Weidenröschens

besteht darin, dass es einen guten Einfluss auf die Prostata hat. Nach Maria Treben, kann man das Kraut gegen Prostata-Vergrößerung und Prostata-Entzündungen verwenden. Das Weidenröschen ist bei einer Prostataentzündung, Prostatavergrößerung oder Blasenerkrankung ein durchaus gutes Mittel. Nach medikamentöser Behandlung von Prostatabeschwerden ist das Weidenröschen eine sinnvolle Bereicherung. Es soll sogar bei Prostatakrebs helfen, aber bei solchen Erkrankungen sollte man doch besser den behandelten Arzt fragen.
Warum das kleinblütige Weidenröschen bei Prostataerkrankungen eine so gute Wirkung zeigt, konnte in der modernen Wissenschaft noch nicht beantwortet werden. Aber in verschiedenen wissenschaftlichen Forschungen wurde herausgefunden, dass Inhaltsstoffe des Weidenröschens, bestimmte Bakterien hemmen, die für akute und chronische Prostatitis als Prostataentzündung verantwortlich sind. Eindeutig belegt ist der wissenschaftlicher Einsatz des Weidenröschens noch nicht, denn manche halten das Weidenröschen für nutzlos, während andere von der Wirkung überzeugt sind.

Als Teeaufguss wirkt das kleine Weidenröschen entzündungshemmend, antibakteriell und
harntreibend.

Tee aus Weidenröschen: („ Männertee“).

Ein bis zwei Teelöffel vom getrocknetem Kraut des kleinblütigen Weidenröschens mit einer Tasse heißem Wasser aufkochen. Fünfzehn Min. ziehen lassen. Den Tee warm und schluckweise trinken, um die möglichst beste Wirkung zu erzielen.

Tee aus frischem Weidenröschenkraut sollte man nur fünf Min. ziehen lassen. Als besonders günstig haben sich zwei bis drei Tassen täglich, über drei Wochen getrunken, erwiesen. Es wird auch empfohlen den Weidenröschen-Tee morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Schlafen gehen zu trinken.
Man kann auch Weidenröschen Tee in der Apotheke oder im Reformhäusern kaufen


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