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Königskerzen Tee – gegen Erkältung, Husten und Asthma

Die Königskerze ist in ganz Mitteleuropa zu Hause und gilt als Symbol für ein langes Leben. Die Pflanze ist schon seit Jahrhunderten beliebt, denn man kennt die Heilwirkung. Linné hat schon 1753 von der Königskerze berichtet, weil er die Königskerze in ihrer Wirkung kannte und ernst nahm.

Die Königskerze findet man auch schon einmal bei einem Spaziergang und kann ohne weiteres ihre Blüten sammeln und trocknen. Man nimmt einfach die gelben Blüten ab und trocknet sie in der Sonne oder an anderen Plätzen und kann sie dann trocken lagern, damit man einen guten Vorrat an Tee hat.

Die Königskerze gehört zu den Braunwurzgewächsen und für den Tee werden die Blüten von Juli bis August gesammelt und dann getrocknet. Man nennt die Königskerze auch gerne Phlogmos Verbascum, wie es der Arzt Dioscurides schon vor ca. 2000 Jahren tat. Und man kommt übersetzt so auf den Namen bärtige Flamme.

Seine Inhaltsstoffe sind reichlich, somit ist es wohl nicht verwunderlich, dass der Tee so vielseitig hilfreich ist. Er enthält ätherische Öle, Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide, Rutine, Invertzucker, Kämpferöl, Iridoide, Sterole und Phenolcarbonsäuren.

Königskerzen Tee – Nutzung

Den Königskerzen Tee trinkt man bei vielen Krankheiten. Er hilft bei Reizhusten, bei Keuchhusten und Husten jeder Art, er ist perfekt bei Heiserkeit, Halsschmerzen und Kehlkopfentzündung. Er wirkt perfekt bei gereizten Schleimhäuten und wirkt schleimlösend. Aber auch bei Magen und Darmproblemen kann man den Königskerzen Tee für sich einsetzen, vor allem bei Krämpfen. Bei Fieber wirkt er ebenfalls gut. Man sagt dem Tee auch nach, dass er ein wahrer Herzstärker sei und er schmeckt sogar als Suppengrün in einer Suppe.

Grundsätzlich sagt man, dass der Tee auswurffördernd, schweißtreibend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, schleimlösend, fiebersenkend und reizlindernd wirkt.

Zubereitung von Königskerzen Tee

Für den Königskerzen Tee nutzt man die Blüten, aber auch Blätter können genutzt werden. Man übergießt 2 Teelöffel der getrockneten Blüten mit 250 ml Wasser und lässt den Tee ungefähr 10 Minuten ziehen. Dann siebt man ihn ab und kann ihn trinken. Er schmeckt mit Honig und Zucker und kann natürlich auch ungesüßt genossen werden. Man sollte den Tee über den Tag verteilt trinken und das bis zu 4 Tagen am Tag. Die erste Tasse sollte man aber schon am frühen Morgen trinken, denn dann wirkt der Tee am besten.

Manche Menschen schwören auch darauf den Tee mit kaltem Wasser anzusetzen, denn sonst würde man durch das Kochen die Schleimstoffe zerstören. Man geht wie schon beschrieben vor, nur das man kaltes Wasser verwendet und dass der Tee zwei Stunden ziehen muss. Denn mit kaltem Wasser zieht er natürlich nicht so schnell wie mit heißem Wasser!

Möchte man ein Öl zubereiten, was zum Einreiben gut ist oder aber auch bei Ohrenschmerzen ins Ohr geträufelt werden kann, sollte man ein Glas nehmen, welches man verschließen kann. Dann gibt man zwei Hände von den Blüten in das Glas, dazu noch 100 ml Öl und schließt das Glas. Man sollte es nun warm und hell lagern, aber bitte nicht im direkten Sonnenlicht. Zwischendurch schüttelt man immer den Ansatz auf und wenn man es nutzen möchte, gießt man das Öl zuerst durch ein Baumwollhandtuch und gibt es dann die kleinen dunklen Flaschen, die man in der Apotheke für Tinkturen kaufen kann.


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