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Kräutertee

Den Kräutertee gibt es in vielen verschiedenen Varianten, nicht jeden Tee kennt man, aber die meisten Tees bringen eine gute Wirkung mit sich. Schwarzer Tee zum Beispiel wirkt positiv auf den Kreislauf, auf den Stoffwechsel und auf das Verdauungssystem. Ihm nahe kommt der Grüne Tee, der fast die gleiche Wirkung zu bieten hat und beim Abnehmen helfen kann. Wichtig ist, sich jeden Tee genauer anzusehen und sich zu informieren, bei welchen Problemen welcher Tee wirkt. Es gibt Tee, der bei einer Bronchitis und Schnupfen hilft.

Wirkung von Kräutertee

  • Kräutertee kann sehr gut auf das Herz- und Kreislaufsystem wirken. So mancher Tee kann bei Diabetes den Zuckerspiegel länger konstant halten. Es gibt sogar Kräutertees, die den Blutdruck regulieren.
  • Kräutertee wirkt bei Halsweh, bei Lungenentzündung, bei Rheuma, bei Arthritis, bei Magen-Darm-Beschwerden, positiv auf Galle, Leber und Niere. Im Grunde gibt es bei vielen Erkrankungen eine gute Wirkung durch Kräutertee. Dieser muss nur gezielt ausgesucht werden.
  • Wirkung bei Verdauungsbeschwerden- Hier bieten sich Kamille, Kümmel, Fenchel, Anis und Schafgarbe an.
  • Wirkung bei Menstruationsbeschwerden- Schafgarbe, Frauenmantel, Kamille, Gänsefingerkraut
  • Wirkung bei Erkältungen- Hier setzt man auf Lindenblüten, Holunderblüten, Thymian, Anis und Süßholztee
  • Harntreibender Tee- Birkenblätter, Schachelhalm und Bärentraubenblätter
  • Stoffwechselanregende Wirkung- Brennnesseltee, Ringelblumentee, Schachtelhalm, Weidenrinde, Wacholderbeerentee.

Bekannte Kräutertees im Überblick

  • Baldrian Tee – wirkt beruhigend, schlaffördernd, nimmt die Angst oder Panik.
  • Brennnessel Tee – hilft bei Nierenerkrankungen, entwässernd, stärkend, belebend und harntreibend. Dieser Tee hat viele Vitamine und Mineralstoffe zu bieten.
  • Fenchel Tee – Fenchel Tee enthält ätherische Öle und wirkt bei Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Krämpfen und ist entzündungshemmend. Fenchel Tee wird schon bei Babys empfohlen.
  • Johanniskraut Tee – wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend. Gut bei Ängsten und Depressionen.
  • Kamille Tee – Dieser Tee wirkt entzündungshemmend und ist hilfreich bei Erkältungen und Magen-Darm Problemen. Der Kamillentee sollte heiß getrunken werden, um eine gute Wirkung mit sich zu bringen.
  • Melissen Tee – Melissen Tee riecht nach Zitrone und enthält ätherische Öle. Er wirkt bei Blähungen, Übelkeit, Bauchweh und Krämpfen. Nebenbei wirkt Messie beruhigend.
  • Pfefferminze Tee enthält ätherische Öle, Bitterstoffe, wie auch Gerbstoffe. Er wirkt bei Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Zahnschmerzen, Erkältungen. Dazu auch bei Krämpfen. Der Tee wirkt entzündungshemmend und beruhigend.
  • Ringelblume Tee – Dieser Tee bringt eine entzündungshemmende Wirkung mit sich und wirkt auch bei Verdauungsbeschwerden sehr gut.
  • Salbei Tee – Der Tee ist schweißhemmend, desinfizierend und antibakteriell. Daher wirkt der Tee sehr gut bei Halsschmerzen und Halsentzündungen, ebenso bei Husten.

Basischer Kräutertee

Der basische Kräutertee für den Morgen wirkt harntreibend, antibakteriell, blutreinigend, schleimlösend, beruhigend, anregend. Meist enthält er Birkenblätter, Brennnessel, Brombeere, Fenchel, Holunderblüten, Melisse, Löwenzahn, Rosmarin und Thymian. Der basische Kräutertee wirkt somit bei der Diät, bei Durchfall, bei Erkältungen, bei Blähungen und anderen Magen-Darm-Beschwerden, beruhigend auf die Nerven und bringt Energie mit sich.

Der basische Tee für den Abend enthält oft Fenchel Beifußkraut, Lindenblüte, Kornblumenblüten, Wegwarte und Spitzwegerich. Der Tee hilft bei Verdauungsproblemen, Blähungen und unterstützt die Leber. Er wirkt entzündungshemmend, blutreinigend, adstringierend und antibakteriell.

Bio Kräutertee

Der Bio Kräutertee empfiehlt sich für alle Nutzer, die auf unnatürliche Zusatzstoffe verzichten möchten. Kräutertee ist im Grunde sehr gesund, aber die unnötigen Zusatzstoffe im Beuteltee sollten gemieden werden. Pestizide im Tee helfen nicht, wenn man einen gesundheitsfördernden Tee trinkt. Welche Wirkung der Bio Kräutertee mit sich bringt, liegt ganz an dem jeweiligen Tee, denn man genießen möchte. Bio Kräutertee kauft man vor allem im Reformhaus, im Bio Lebensmittelgeschäft oder im Online Shop.

Nebenwirkung von Kräutertee

Heilpflanzen sind im Trend, können aber auch Nebenwirkungen mit sich bringen. Wer Kräutertee trinken möchte, muss sich auch damit befassen.

  • Positiv zu vermelden ist, dass vor allem Salbei, Baldrian und Kamille gut vertragen werden.
  • Sonnenhut und Johanniskraut hingegen sollen die Empfängnis beeinträchtigen, ebenso die Zeugnisfähigkeit. Außerdem kann Johanniskraut Kopfschmerzen auslösen, zu Lichtempfindlichkeitsstörungen führen und müde machen.
  • Kamillentee kann man trinken, trägt man ihn aber auf die Haut auf, sollte man darauf gefasst sein, dass die Haut austrocknen kann.
  • Bei Pfefferminztee soll es zu Magenbeschwerden kommen, wenn man den Tee nicht ganz so gut verträgt.
  • Grüner Tee und schwarzer Tee können Herzrasen verursachen, sehr zittrig machen und den Schlaf stören.
  • Auch Ingwer und Ginseng sind Teesorten, die man besser nur bis zum frühen Nachmittag trinkt, weil sie anregend wirken und den Schlaf stören können.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Tee nicht nur Nebenwirkungen mit sich bringen kann, sondern auch Langzeitfolgen bewirken könnte. Wenn man Kräutertee überlange Zeit trinkt, könnte man sich mehr schaden, als nutzen. Daher sollte man sich immer an Kurempfehlungen mit Kräutertee halten.

Giftstoffe im Kräutertee

Viele Teesorten enthalten natürliche Giftstoffe. Dies ist kein Grund, um sich große Sorgen zu machen, gehört aber zu den Nebenwirkungen, wenn man den Tee länger als empfohlen trinkt. Damit man die Giftstoffe nur in erlaubten Mengen zu sich nimmt, gibt es für jeden Kräutertee eine Empfehlung, wie viel Tassen Tee am Tag man davon trinken soll und wie lange eine Kräutertee Kur durchgeführt werden darf. So lange diese Zeiten eingehalten werden, wird man sich auf keinen Fall selbst vergiften.

PA im Kräutertee

Kräutertee wirkt gut bei vielen Erkrankungen, kann aber auch Pestizide mit sich bringen. Pyrrolizidinalkaloide, kurz PA genannt, ist in manchen Teesorten zu finden und bereitet Sorgen. Es gibt nur wenige Kräutertees, die absolut frei von PA sind. Daher sollte man sich auch immer für den Bio Kräutertee entscheiden, denn bei vielen Tests wurde herausgefunden, dass darin höchstens Spuren von PA nachgewiesen werden könnten. Bei normalen Teeprodukten in Beuteln sieht dies anders aus, hier wird die Tagestoleranzgrenze sogar sehr oft überschritten und der Tee ist somit nicht mehr besonders gesund.

Ist Kräutertee krebserregend?

Immer wieder werden Teetrinker irritiert, weil irgendein Institut vor krebserregenden Stoffen im Kräutertee warnt. Tatsächlich finden sich in Proben immer mal wieder hohe Gehalte an Pyrrolizidinalkaloiden. Jedoch wurden bisher noch nicht so hohe Mengen festgestellt, die auch dem Menschen schaden könnten, wenn er den Kräutertee genießt. Experten sind der Meinung, dass bei einem normalen Teeverbrauch keine Gefahr besteht. Hohe Mengen von Tee sollten aber doch besser gemieden werden. Jeden Tag eine Tasse Tee zu trinken ist nicht sonderlich bedenklich. Vor allem sollte der Nutzer eher auf Bio Kräutertee setzen und auf andere Teesorten verzichten.

Kräutertee in der Schwangerschaft

Kräutertee sollte in der Schwangerschaft mit Vorsicht genossen werden. Anis Tee muss vermieden werden, weil er die Gebärmutter stimuliert. Das Gleiche trifft auf Bockshornklee zu, auf Tee mit Chili und auf Tee mit Eisenkraut. Eisenkraut Tee wird von Frauenärzten nur zum Ende der Schwangerschaft empfohlen, wenn das Baby sich ruhig auf den Weg machen darf. Die Gebärmutter wird außerdem von Engelwurz, von Fenchel, Jasmin und Kamille stimuliert. Bei Ginseng kann es zu androgynen Babys kommen, daher ist dieser Tee absolut zu meiden. Himbeertee hingegen kann die Gebärmutter entspannen, so dass sich der Muttermund vorzeitig öffnet, somit ist auch dieser Tee tabu. Tee mit Lakritz sollte gemieden werden, weil der Blutdruck steigen kann. Außerdem verboten sind Lavendel, Liebstöckel, Majoran, Oregano, Passionsblume, Pomeranze, Salbei, Pfefferminz und Thymian Tee. Bevor man Tee trinkt, sollte man unbedingt erst den Frauenarzt aufsuchen und dies mit ihm besprechen.

Kräutertee für Kinder

Außer Fenchel, sollte man Babys und Kindern keinen Tee geben. Kräutertee beinhaltet gewisse Mengen an Gift und die Vergiftungsgefahr bei den Kindern ist einfach zu groß. Toxikologen raten vom Kräutertee ab, weil große Dosen von Gift für die Kleinen sehr giftig sein können. Man sagt, sogar tödlich könnte der Kräutertee für Babys werden. Babys und Kinder sollten am besten Wasser trinken, damit man die Gifte fernhält.

Zubereitung von Kräutertees

  • Bei dem Kaltauszug gibt man eine Menge von dem Kräutertee zu kaltem Wasser, lässt das Ganze abgedeckt stehen und kann den Tee dann kalt trinken. Wie lange der Tee kalt ziehen muss, hängt von den einzelnen Teesorten ab.
  • Ein heißer Aufguss bedeutet, dass die Menge gewünschter Kräuter mit kochendem Wasser übergossen werden und der Tee abgedeckt zwischen 5 und 15 Minuten ziehen muss. Dies nennt man auch gerne Abseihen.
  • Beim Abkochen werden die Kräuter mit kaltem Wasser aufgekocht. Dies dauert zwischen 3-15 Minuten, dann wird der Tee abgesiebt.
  • Tinkturen kann man nicht nur kaufen, sondern auch zubereiten. Es gibt viel verschiedene Rezepte, um dies zu machen.
  • Aus vielen Kräutern kann man auch Salben bereiten. Es gibt Rezepte, an die man sich genau halten sollte.
  • Das Auszugs Öl von Kräutern kann bei verschiedenen Krankheiten und Schmerzen genutzt werden, wichtig ist, dass es perfekt zubereitet wird.
  • Theriak – Elixier- hier geht es um eine Kräutermischung, die man als Elixier einsetzt. Die Kräuter dienen der Förderung der Verdauung.

Fazit

Kräutertee bringt gewisse Vorteile mit sich und wirkt positiv bei vielen Erkrankungen. Ebenso kann der Kräutertee aber auch Nebenwirkungen für Erwachsene mit sich bringen. Schwangere und stillende Frauen sollten am besten auf den Kräutertee verzichten. Auch bei Babys und Kindern sollte man Tee meiden.

Für Erwachsene gilt es, so die Worte von Experten, dass eine Tasse Tee am Tag nicht unbedingt schädlich ist. Aber besser man bespricht dies mit dem Hausarzt, um keine Risiken einzugehen, wenn es um den Kräutertee geht.

Kräuter können außerdem weiterverarbeitet werden, so zum Beispiel als Salbe und können so auch äußerlich eingesetzt werden.

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