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Kümmeltee

Kümmeltee wird gerne bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Kümmel ist wohl eines der ältesten Gewürze auf der Welt, denn er kann auf eine Jahrtausend alte Geschichte zurückblicken. Schon in den Grabkammern der Pharaonen gab es Funde. Die Kümmelpflanze ist in ganz Europa zu Hause und kann sogar im eigenen Garten gepflanzt werden.

Der Kümmel ist eine zweijährige Pflanze, der sich vor allem auf feuchten Wiesen ganz wohlfühlt. Er blüht von Mai bis Juli und wird dann geerntet, wenn die Früchte braun sind, was meist im Juli und August der Fall ist.

Sein wissenschaftlicher Name ist Carum Carvi, Carum Aromaticum, Carum officinale, Apium carvi oder Foeniculum carvi. Er gehört zu der Pflanzenfamilie Doldenblüter und seine Früchte, Blätter und Wurzeln werden für den Tee verwendet.

Anwendungen von Kümmeltee

Kümmel ist jedem Menschen bekannt, immerhin ist er ein Gewürz für Kuchen und Kekse und auch als Tee für Babys ist er nicht unbekannt. Kümmeltee wird gerne bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Und das ist nicht nur bei Babys hilfreich, die an den drei Monats-Koliken leiden, sondern auch für Erwachsene.  Kümmel soll vor allem durch seine ätherischen Öle so gut wirksam bei verschiedenen Problemen sein. In ihm sind außerdem auch Gerbstoffe, Flavonide, fette Öle, Harze und Eiweiß im Kümmel zu finden.

Heilwirkung von Kümmeltee

Kümmel hat in seinen Heilwirkungen viel zu bieten, so ist er anregend, antibakteriell, appetitanregend, auswurffördernd, blähungswidrig, entspannend, durchblutungsfördernd, erfrischend, galletreibend, krampflösend, keimhemmend, menstruationsfördernd und auch milchbindungsfördern. Aufgrund aller Heilwirkungen hilft Kümmel Tee bei:

  • 3 Monats Koliken
  • Magen-Darm Beschwerden, Völlegefühl, Fettverdauungs-problemen
  • Kopfschmerzen und Migräne (Kümmelöl)
  • Mundgeruch
  • Periodenkrämpfen
  • Rheuma
  • Blähungen
  • Unterstützt die Leber- und Gallenfunktion

Zubereitung von Kümmeltee

Kümmeltee sollte immer heiß getrunken werden, mit Ausnahme bei Babys, denn so kann er am besten seine Heilwirkungen entfalten. Man kann den Tee gerne süßen oder auch mit Fenchel abschmecken, falls einem der Geschmack nicht zusagt.  Man sollte ihn immer schluckweise trinken und das am besten nach den Mahlzeiten.

Man kann den Kümmeltee aus ganzen Körnern herstellen und gibt dafür 1-2 TL in eine Tasse und übergießt sie mit heißem Wasser. Nach 10 Minuten kann man dann die Körner entfernen.

Ebenso kann man den Kümmel im Mörser zerquetschen, dann einen Teelöffel davon mit heißem Wasser übergießen, zudecken und ziehen lassen. Man sagt, so können die Inhaltsstoffe noch besser wirken.

Kümmelöl kann man zwar auch selbst machen, bekommt dieses aber auch schon in der Apotheke und erspart sich somit viel Mühe. Möchte man es aber doch wagen, so zerstößt man Kümmel und mischt ihn mit hochwertigem Öl. Wenn das Öl an einem dunklen Ort den Kümmel gut angenommen hat, könnte man ihn entfernen. Er kann aber auch ruhig im Öl bleiben, wenn dies nicht als störend empfunden wird.


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