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Steinklee Tee für gesunde und starke Venen

Der echte Steinklee (oder gelber Steinklee, Melilotus officinalis) gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte (Fabaceae).  Die meisten Menschen kennen den zotteligen, gelbblühenden Steinklee, der an Straßen und Wegrändern wächst, oder auch auf brachen Äckern und Schutthalden zu finden ist. Es ist keine sehr schöne Pflanze, aber die Bienen lieben ihn, wegen seines reichlichen und süßen Nektars, den sie in ihm finden. Daher kommt auch der gebräuchliche Name „Honigklee“, was aus dem griechischem „Meli“, wie Honig und „lotus“, wie Klee stammt. Weitere Namen des Steinklees sind: Honigklee, Melilotenklee, Mottenkraut, Schabenklee und Traubenklee.

Die Geschichte des Steinklees geht bis in das Antike Ägypten zurück, wo man die Blüten und Blätter der Pflanze als Tee zubereitete, wenn man z. B. unter Verdauungsproblemen oder Wurmerkrankungen gelitten hatte.  Galen, ein Arzt aus dem alten Griechenland, hatte das Kraut des Tees für Umschläge genommen, wenn jemand entzündete und geschwollene Gelenke hatte.

Noch heutzutage wird der Steinklee in der Naturmedizin verwendet, als entkrampfendes Mittel oder zur Stärkung der Nerven und als wassertreibendes Mittel für die Nieren.

Geschichten und Sagen:

Der Steinklee galt als Sinnbild der weiblichen Schönheit, weil er so unglaublich süß duftet. Er war den neun wunderschönen Töchtern des Jupiters geweiht, den sogenannten Musen. Im alten Griechenland haben sich darum die jungen, hübschen Mädchen mit einem Kranz aus „Honigklee“ geschmückt, um noch schöner und begehrenswerter zu sein.

Wurde der „Honigklee“ bei den alten Griechen noch den Frauen zugeschrieben, so wurde er im Mittelalter mit Maria in Verbindung gebracht. Daher stammen heute noch die Volksnamen, „Marienpflanze und Liebfrauenschühlein“.  Wenn man sich etwas Steinklee in die Kleidung nähte, sollte dies dem Träger eine symphatischere Ausstrahlung geben.

Wo wächst der Steinklee

Der echte Steinklee (gelber Steinklee) ist ein anspruchsloses Kraut. Seiner Vorliebe für steinige Standorte verdankt er vermutlich den deutschen Namen „Steinklee“. Er ist eine zweijährige Pflanze und kann mit ihren stark verzweigten, aufrechten Stängeln eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreichen. An diesen Stängeln wachsen dreizählige, kleeähnliche, am Rand schwach gesägte Blätter. Die kleinen, gelben Schmetterlingsblüten, die auch an den Stängeln wachsen, sind typisch für die aus der botanischen Familie stammenden Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae).

In langen Trauben stehen 20 bis 30 dieser Blüten. Die Blütezeit ist von Mai bis September und aus den Blüten entwickeln sich hellbraune, rundliche Hülsenfrüchte. Geerntet wird zur Blütezeit das oberirdische Kraut der Pflanze. Das Kraut wird in lockeren Bündeln an luftigen Orten aufgehängt und bei unter 35° getrocknet. Nach dem Trocknen kann man es zerkleinern und luftdicht aufbewahren. In osteuropäischen Ländern wird der Steinklee überwiegend in Kulturen für den Handel angebaut.

Seinen Ursprung hat der Steinklee in Europa und Asien. Später wurde er in die ganze Welt verschleppt, nach Amerika, Afrika und Australien.

Zubereitung von Steinkleetee:

Steinkleetee hat sich bei inneren Anwendungen bewährt, bei Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, bei Wadenkrämpfen, sowie zur Unterstützung bei Venenerkrankungen, hilft bei inneren Unruhe, Kopfschmerzen.

Man braucht für eine Tasse Tee ein bis zwei Teelöffel klein geschnittenes Steinkleekraut. Dieses wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen. Den Tee lässt man 10 Min. ziehen und seiht ihn danach ab. Man trinkt dreimal am Tag eine Tasse von dem Tee.

Äußerliche Anwendung bei Prellungen, Stichen von Insekten, Verstauchungen, Hautausschlägen, Couperose, Besenreisern, blaue Flecken und noch vieles mehr.

Will man den Tee äußerlich anwenden, nimmt man zwei gehäufte Esslöffel Steinkleekraut und übergießt das Kraut mit einem Liter Wasser und lässt das Ganze 20 Min. auf kleiner Stufe köcheln. Danach entfernt man das Kraut und es können Mullbinden oder Kompressen in den Tee getaucht werden. Diese wickelt man um die entsprechenden Körperteile.

Man kann Steinkleetee auch in Apotheken oder Drogeriemärkten erhalten.


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