Skip to main content

Süß und trotzdem gesund – Tees mit Stevia

Der natürliche Süßstoff Stevia (Stevia rebaudiana), auch Honigkraut oder Süßkraut genannt, diente schon den Ureinwohnern Südamerikas zum Süßen von Speisen und Getränken. Die Inhaltsstoffe haben eine 300 Mal höhere Süßkraft als Zucker, sind so gut wie kalorienfrei und können auch von Diabetikerin bedenkenlos konsumiert werden.

Die gesunde, süße Verführung – Stevia rebaudiana

Die Stevia rebaudiana gehört zur Gattung der Stevien in der Familie der Korbblütler. Wegen ihrer starken Süßkraft wird sie gerne als natürlicher Süßstoff verwendet. Gegenüber dem Süßstoff Aspartam hat Stevia den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe temperaturstabil sind und deshalb auch beim Backen und Kochen Verwendung finden können.

Besonders Diabetiker können von der gesunden Süße profitieren: In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Stevia den Blutzuckerspiegel nicht erhöht. Im Gegenteil, dem Kraut wird sogar eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt. Weitere positive Wirkeigenschaften: Stevia soll blutdrucksenkend, antimikrobiell und gefäßerweiternd wirken. Zudem ist die Pflanze ein wahrer Freund der Zähne. Obwohl geschmacklich zuckersüß, hemmen die Inhaltsstoffe Plaque und beugen damit sogar Karies vor.

WHO und FAO legen Stevia-Grenzwerte fest

Während die einen Stevia in den Himmel loben, zweifeln andere zwar nicht an der natürlichen Süße, wohl aber an dem Wörtchen, welches ebenfalls immer wieder genannt wird: gesund. Erste Zweifel am gesunden Genuss wurden mit der von Monsanto (Erzeuger des synthetischen Süßstoffes Aspartam) 1984 beauftragten Studie laut. Immer wieder fielen seither unschöne Wortkombinationen wie subchronische Toxizität (Schädlichkeit bei wiederholger Gabe) oder auch mutagene Wirkung (schädliche Außeneinwirkung auf das Erbgut) im Zusammenhang mit Stevia.

Die der WHO (Weltgesundheitsorganisation) vorliegenden Studien haben diesbezüglich aber noch keine Hinweise ergeben – zumindest, was die mutagene Wirkung auf den Menschen angeht. Im Juni 2004 kam die gemeinsame Expertenkommission für Lebensmittelzusatzstoffe der WHO und FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation) zu dem Schluss, Steviosid vorläufig bis zu einer Höchsteinnahmemenge von 2 mg pro Tag und Kilogramm Körpergewicht als unbedenklich zu bezeichnen. Inzwischen wurde für Stevia ein ADI-Wert (erlaubte Tagesdosis) festgelegt. Der 2004 vorläufig festgelegte Wert wurde nach Eingang weiterer Studien verdoppelt. Bei einem Körpergewicht von 70 Kilogramm sind das 0,84 Gramm REB-A (entspricht ca. 336 Gramm Zuckeräquivalenten).


Ich stimme der Nutzung von Cookies auf dieser Seite zu. mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

schliessen