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Zwiebeltee gegen Erkältung. 

Die Zwiebel wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Sie stammt stammt aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und trägt den lateinischen Namen (Allium cepa) . Sie ist mittlerweile eine unsere beliebtesten Würzpflanze und aus der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken. Selbst unsere Vorfahren schätzten die Sie als Hausmittel sehr und wussten sich ihre Heilkraft zu Nutze zu machen.

Volkstümliche Namen der Zwiebel: Bolle, Fölle, Gartenwiebel, Gemeine Hauszwiebel, Küchenzwiebel, Sommerzwiebel, Speisezwiebel, Zibel, Zipolle, Zippel, Zwaibel, Zwiebellauch, Zwiefel und Zwiewel.

Die Zwiebel zählt zu einer der ältesten Kulturpflanze der Welt.

Vor mehr als 5000 Jahren wurde die Zwiebel in China angebaut und kultiviert und kam dann über Indien und Ägypten nach Europa. Man vermutet, dass die ersten Exemplare in Pakistan, Afghanistan und dem Iran gezüchtet wurden.

In der Antike wurde die Zwiebel von den Römern als Aphrodisiakum und Arznei sehr geschätzt. Auch die Griechen und Ägypter priesen die Zwiebel „die Jungfer mit den sieben Häutchen“ als Wunderheilmittel. Die Gladiatoren bei den Römern hatten sich mit dem Saft der Zwiebel eingerieben, um damit ihre Muskeln zu stärken. Im antiken Griechenland wurde die Zwiebel schon damals als Heilpflanze sehr geschätzt und sie wurde als natürlicher Blutverdünner genommen.

Im alten Ägypten wurde die Zwiebel ein Symbol für das ewige Leben und sogar zu einem Kultobjekt. Man war sogar überzeugt, dass das scharfe Aroma der Zwiebel, selbst Toten wieder Leben eihauchen könne. Darum verwunderte es sich nicht, dass als Grabbeigabe, im Grab des Tutanchamun, Zwiebelreste gefunden wurden. Die Zwiebel wurde bei den Ägyptern nicht nur den Göttern geweiht, sie galt sogar als Zahlungsmittel.

Biologisches zur Zwiebel

Die Zwiebel ist eine ausdauernde oder zweijährige Pflanze mit einer braunen, schuppigen Zwiebelknolle. Die Blätter sind rundlich und der Stängel ist aufrecht und im unteren Teil verdickt. Er schließt mit einer Dolde weißlicher Blüten ab, die von Juni bis Juli blühen.

Die Frucht ist eine Kapsel mit schwarzen Samen. Man baut die Zwiebeln in Reihen auf dem Feld oder Garten an und lässt sie trocknen. Erntezeit ist von Juni bis September. Die Zwiebelknollen werden gesäubert und man lagert sie trocken, dunkel und frostfrei. So kann man die Zwiebel über mehrere Monate aufbewahren; beginnen Sie zu keimen, sollten sie recht bald verzehrt werden.

Wirkung der Zwiebel

Sie ist so viel Wert wie eine ganze Apotheke, so die Aussage von Paracelsus, dem bekannten Arzt aus dem 16. Jahrhundert, was mittlerweile durch die heutige Forschung bestätigt wurde. Sie ist desinfizierend, antibakteriell, antiviral, entgiftend, pilztötend, entzündungshemmend, senkt die Blutfettwerte, blutdrucksenkend, verbessert die Fließfähigkeit des Blutes.

  • Sie senken den Cholesterinspiegel, sind Blutverdünner und schützen vor Herzinfarkt.
  • Sei senkt das Krebsrisiko; in etlichen Studien wurde gezeigt, dass Menschen die regelmäßig Zwiebeln gegessen haben, seltener an Krebs erkrankten.
  • Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Sie, durch ihre hypoglykämische Wirkung (Senkung des Blutzuckerspiegels) zur Unterstützung bei Diabetes beiträgt, wobei Schwefelverbindungen und Flavonoide eine große Rolle spielen.
  • Auch bei Insektenstichen wirkt Zwiebelsaft durch seine ätherischen Öle schmerzlindernd.

Die Zwiebel ist eine rundum gesunde Nutz- und Heilpflanze. Einen Nachteil hat sie aber doch, bei manchen Menschen kann die Zwiebel zu Blähungen führen.

Inhaltsstoffe der Zwiebel

Die Zwiebel enthält etwa zwölf verschiedene Substanzen mit ähnlicher Wirkung wie Antibiotika. Sie können Krankheitserreger abtöten und Entzündungen auf der Haut und Schleimhäuten lindern. Der Zwiebelwirkstoff Allicin hat eine besondere Kraft und Schutzwirkung in den Blutgefäßen. Er senkt den Bluthochdruck und verbessert die Durchblutung und beugt so Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

Die Zweibel besitzt die folgenden Inhaltststoffe: Allicin, Alliinase, Aminosäure (Isoalliin), Asparagin, ätherische Öle, Calciumoxalate (Calciumsäure der Oxalsäure), Carotin, Cholin, Essigsäure, Flavonoide (Quercetin, Rutin), Fumarsäure, Gerbstoffe, Glykoside, Jod, Linolsäure, Lithium, Lutein, Oleanolsäure, Phenolcarbonsäuren (Kaffeesäure), Phosphor, Rhamnose, Salicylate, Schwefel, Trigonellin, Vitamine, Zink und Zitronensäure.

Zwiebeltee

Für einen Zwiebeltee nimmt man eine ganz normale Küchenzwiebel. Diese wird geschält und in Scheiben geschnitten und in 300 bis 500 ml Wasser fünf Min. gekocht. Danach wird der Zwiebeltee abgegossen und möglichst heiß in kleinen Schlückchen getrunken.

Man kann auch die Zwiebel ungeschält für den Tee verwenden, da die Schale sehr viele Vitamine enthält. Da der Zwiebeltee einen etwas strengen Geschmack hat, kann man ihn mit einem Teelöffel Honig versüßen.

Bei hartnäckigem Reizhusten kann man zwei bis drei Tassen des Zwiebeltees über den Tag verteilt trinken. Der Tee sollte innerhalb eines Tages verbraucht werden.

 


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