Arnika Tee – hilft bei Entzündungen

von | 09. Juli 2015 | Kräutertee

Arnika Tee kann man schon fertig in Beuteln oder als Teemischung kaufen. Hier muss man sich auch nicht sorgen, dass die Dosierung falsch ist. Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt und ist eine Pflanzenart, die es in 30 Arten der Gattung Arnika gibt. Die Arnika gehört zu den Korbblütlern und steht dazu unter Naturschutz. De echte Arnika wurde sogar schon Blume des Jahres, das 1986 und außerdem war sie im Jahre 2001 auch die Arzneipflanze des Jahres.

Der wissenschaftliche Name lautet Arnica montana. Arnica ist eine sommergrüne Pflanze, die aromatisch duftet und meist erst bei einer Höhe oberhalb von 800 Metern wächst. Ihre Blütezeit findet von Juli bis August statt.

Die Arnika stammt aus den Alpen, Pyrenäen bis hin zum Balkan und ist auch in Südskandinavien zu Hause. Alleine durch die Alpen ist Arnika in vielen Ländern zu finden. Die Pflanze ist in einigen Ländern vom Aussterben bedroht, darunter Bosnien, Deutschland, Rumänien, Weißrussland, Niederlande, Herzegowina, Belgien, Litauen, Lettland und Estland. Die Pflanze steht unter Naturschutz und darf nicht einfach so gesammelt werden. Davon abgesehen, besteht auch Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen und somit auch Vergiftungsgefahr.

Arnika Tee – Gegenindikationen

Gerade bei der äußeren Anwendung kann Arnika zu allergischen Reaktionen führen, wie Juckreiz, Hautausschlägen, Kontaktdermatitis, Blasenbildung und mehr.

Man sollte Arnika grundsätzlich nicht einfach selbst für die Herstellung nutzen, da man auch eine falsche Dosierung verwenden könnte. Bevor man überhaupt Arnika anwendet, sollte man dies mit einen Arzt besprechen. Dieser weiß meist viel von seinem Patienten und wird wissen, ob mit einer allergischen Reaktion zu rechnen ist.

Außerdem kann er die genaue Dosierung nennen, wenn er mit der Behandlung einverstanden ist. Arnika kann, wenn man die ärztliche Erlaubnis hat, schmerzstillend und entzündungshemmend in der Heilwirkung erscheinen. Man sagt ihr auch noch weitere Heilwirkungen nach, wie antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, hautreizend, krampflösend und schweißtreibend.

Anwendung von Arnikatee

Angewendet werden kann Arnika Tee bei:

  • Innerlich für Herz und Kreislauf
  • Äußerlich bei Prellungen, Quetschungen, Blutergüsse, Muskelzerrungen, Sehnenzerrungen, Verstauchung, Venenentzündung
  • Entzündungen im Mund- und Rachenraum und bei rheumatischen Beschweren.
  • Auch bei Insektenstichen kann man Arnika nutzen.
  • Die Tinktur kann man bei Rheuma, bei Rückenschmerzen, bei Gicht und auch Verstauchungen einsetzen.

Nimmt man den Absud, kann man Arnika als Gurgelmittel einsetzen, für Umschläge und auch gerne als Badezusatz. Oder man entscheidet sich gleich für fertige Salben, die man nur noch auftragen muss.

Arnika Tee – Zubereitung

Arnika Tee kann man schon fertig in Beuteln oder als Teemischung kaufen. Hier muss man sich auch nicht sorgen, dass die Dosierung falsch ist. Möchte man den Tee selbst herstellen, sollte man 1- Teelöffel der getrockneten Blüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und das ganze nach 5 Minuten abseihen.

Grundsätzlich ist der Tee eher zum Gurgeln und Spülen gedacht und nicht einfach zum Trinken. Man sollte ihn eher gar nicht trinken, weil er eine große Gefahr mit sich bringt.

Und auch wenn man gurgelt und spült, sollte man dies vorher mit dem Arzt besprechen, er wird sagen können, wie lange man dies machen kann.

Für den Aufguss nimmt man auch 250 ml Wasser, aber 4 TL Arnika und lässt dies 5-10 Minuten ziehen. Für das Gurgeln nimmt man am besten Tinktur aus der Apotheke und mischt 10-20 Tropfen in ein Glas Wasser.

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