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Männerschnupfen – Ist die Erkrankung eine Erfindung?

Was ist ein Männerschnupfen?

Tatsächlich können Männer unter einer Erkältung oder einem grippalen Infekt stärker leiden. Amerikanische Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zur Östrogenkonzentration im Körper, der bei Männern deutlich geringer ausfällt.  Anhand von Zellen der Nasenschleimhaut ist ein erster Nachweis dieser Vermutung im Reagenzglas gelungen. Die In-vitro-Untersuchungen zeigten, dass das Hormon Östrogen die virusinfizierten Zellen und die Immunantwort des Körpers positiv beeinflussen kann.  Damit lässt sich erklären, weshalb Männer im Vergleich zu Frauen bei Erkältungen heftiger reagieren oder sich schlechter fühlen können.

Wie verläuft die Erkrankung?

In der ersten Phase werden die Anzeichen einer beginnenden Erkältung häufig nicht wahrgenommen. Männer sind es gewohnt, in jedem Augenblick vollkommen einsatzfähig zu sein. So ist eine Ablehnung oder Verdrängung der Erkrankung typisch für den Beginn des Männerschnupfens. Betroffenen sei jedoch geraten, Ruhe zu bewahren, die Krankheit zu erkennen und anzunehmen. In dieser Phase ist es wichtig, eine Bezugsperson zu benachrichtigen, die Vorräte auf Nasenspray, Kräutertee, Taschentücher oder Hühnerbrühe zu prüfen, einen Einkaufszettel zu schreiben oder die Versandapotheke zu beauftragen. Wer bisher noch nicht online in einer Apotheke bestellt hat, kann dank eines Apotheken-Vergleichs im Internet die passende finden.

Sobald die wichtigsten Dinge erledigt sind, tritt die Erkrankung in eine depressive Phase mit äußerem Rückzug ein. Dann benötigt der Kranke viel Verständnis aus seinem Umfeld.  Es ist nicht ratsam, den Erkälteten in diesem Moment auf seine Erledigungen und Verpflichtungen anzusprechen. Hingegen können in dieser Phase ein gutes Buch oder ein spannender Film eine heilsame Abwechslung sein. Wichtiger ist es jedoch, viel Kräutertee zu trinken, um die Halsschmerzen zu lindern und den Schleim zu verflüssigen.

In der dritten Phase reagieren die Betroffenen äußerst empfindlich.  Sie können sich nicht daran erinnern, schon einmal so krank gewesen zu sein. Diese Phase dauert im Krankheitsverlauf am längsten.
Sobald das Wohlbefinden der Erkälteten wieder steigt, ist die letzte Phase erreicht. Betroffene sollten allerdings von selbst erkennen, dass es ihnen wieder besser geht.

Die Meinung Außenstehender ist in dieser Phase wenig hilfreich und meistens nicht erwünscht.
Der Krankheitsverlaufs bedeutet für Angehörige, sich um reichlich Kräutertee und Verpflegung nach Belieben zu kümmern, für Ruhe zu sorgen und viel Geduld aufzubringen.

Welche Symptome können auftreten?

Die Symptome des Männerschnupfens ähneln den herkömmlichen Erkältungen. Das erste Anzeichen ist eine verstopfte Nase. Hinzu kommt ein trockener oder schmerzender Hals. Kopf- und Gliederschmerzen können gegebenenfalls mit erhöhter Temperatur oder Fieber auftreten. Dann folgen typischerweise Kraftlosigkeit, Schläfrigkeit, Antriebslosigkeit, Desinteresse, Übelkeit und Appetitlosigkeit.