Grüner Tee

Herkunft und Geschichte

Der grüne Tee ist der älteste Tee der Welt. Er soll vor 5000 Jahren durch Zufall von einem chinesischen Kaiser entdeckt worden sein. Der Legende nach hat der Wind ihm einige Teeblätter in einen Topf kochendes Wassers geweht. Erstaunt stellte er fest, wie gut ihm das schmeckt. Von da an war der grüne Tee sein Lieblingsgetränk. Anfangs war das neue Getränk hauptsächlich der chinesischen und ab dem 8. Jahrhundert n. Chr. der japanischen Oberschicht vorbehalten.

Im 17. Jahrhundert brachten die Niederländer den Tee nach Europa. Hier verbreitete er sich rasch. Später entdeckte man, dass die Teepflanze mit dem lateinischen Namen Camellia sinensis neben China auch in der indischen Region Assam und in Taiwan heimisch ist. Grüner Tee stammt ursprünglich aus China und Japan. Nur ein geringer Teil wird in Indien und Sri Lanka angebaut. Die Japaner stellen fast nur grünen Tee her. Das Hauptanbaugebiet in Japan ist um Kyoto herum und am Fuße des Fudschijamas. In China wird ungefähr 80% des grünen Tees angebaut. Grüner Tee wird im Süden Chinas angebaut. 

 

Grüner Tee – bekannte Sorten

Grünteesorten wären z. B.:

  • Bancha: Ihm sagt man die Krebsheilung nach, sein Geschmack ist leicht grasig.
  • Gunpowder: Ist ein Teeblatt, welches zu einer kleinen Kugel gerollt wurde. Sein Geschmack ist herb und kräftig.
  • Jasmintee: Bei diesem Tee handelt es sich um einen sehr sinnlichen Trinkgenuss.
  • Soui Bou: Er ist ein frischer und spritziger Tee.
  • Guyokuro: ein japanischer grüner Tee
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  • Bancha Tee ist in Japan der klassische Alltags Grüntee. Die Teeblätter werden im Sommer und Herbst geerntet. Sie sind im Vergleich zu anderen japanischen Grüntees wesentlich kräftiger.
  • Der Yanagi Bancha Tee hat einen leichten Körper mit einem interessanten Aromenspiel. Blumige Noten kombiniert mit süßlichem Karamell. Einen dezent herben Abgang mit ledrig und holzigen Noten.

Japan Bancha - Bio Grüner Tee lose Nr. 1419 von GAIWAN, 250 g
  • Geschmack: mild, voll, weich
  • Zubereitungsempfehlung: 4-5 TL (10-15g) Teelöffel pro 1 L Wasser (70°C), Ziehzeit: 3-4 Minuten.
  • Zutaten: Grüner Tee aus kontrolliert biologischem Anbau in Japan.

Genuss von grünem Tee

Grüner Tee hat ein blumiges, duftendes und manchmal etwas grasiges Aroma. Daher schmeckt er für neue Teetrinker erst nach dem zweiten oder dritten Aufguss. Frischer grüner Tee hat ein sehr angenehmes Aroma. Der grüne Tee steht der Natur näher als schwarzer Tee. Die Freundschaft zum grünen Tee beginnt oft sehr vorsichtig. Die Ausdauer lohnt sich dann auf jeden Fall. 

Der Geschmack von grünem Tee wird von den im Aufguss enthaltenen Inhaltsstoffen geprägt. Catechine und Koffein machen den Tee bitter. Die im Aufguss enthaltenen Aminosäuren geben ihm den süßlichen und erfrischenden Geschmack. Deshalb ist das Verhältnis von Catechinen und Aminosäuren sehr wichtig für den Geschmack des grünen Tees.

Grüner Tee – Herstellung

Grüner und schwarzer Tee stammen vom gleichen Teestrauch ab. Die Pflanze hat den botanischen Namen Camellia sinensis. Grüner Tee ist nicht oxidiert (oder wie man früher sagte: fermentiert). Der grüne Tee bleibt naturbelassen. Dadurch bleiben die Inhaltsstoffe der Teeblätter weitgehend erhalten. Der grüne Tee ist daher der natürlichere.

Nachdem die Blätter des Teestrauches gepflückt sind, werden die Teeblätter nach dem 2- bis 4-stündigen Welk Prozess kurz erhitzt. 

In China ist es üblich, den Tee hierfür in der Pfanne zu anzurösten. Japanische Tee-Produzenten nutzen Wasserdampf, um den Tee schonend zu dämpfen.

Dadurch wird verhindert, dass sich der Tee kupferrot färbt und der natürliche Blattfarbstoff bleibt erhalten. Außerdem verhindert dies die Fermentation (Zersetzung) der Teeblätter. Dadurch bleiben fast alle Wirkstoffe im Teeblatt enthalten. Nach dieser Behandlung wird der Tee gerollt und dann sofort getrocknet.

 

Grüner Tee ist vielfältig in seiner Art

Die bekanntesten grünen Tee Sorten sind: Bancha, Grüner Darjeeling, Weißer Tee, Sencha, Jasmin Tee, Matcha, Oolong und Gyokuro. Der Bancha kommt aus Japan vom Fuße des Fudschijamas und aus Taiwan. Er hat einen frischen und herben Geschmack. Er ist für Kinder und ältere Personen sehr bekömmlich, wegen seines geringen Koffein / Tein Gehaltes.

  • Grüner Darjeling wächst an den Südhängen des Himalajas. Er schmeckt fruchtig und frisch.
  • Der Sencha wächst in Japan am Fuße des Fudji und in Taiwan. Japanischer Sencha schmeckt duftig und frisch. Der chinesische Sencha duftet nach Heu. Je dunkler die Blätter des Sencha sind, desto besser ist der Tee.
  • Jasmin Tee stammt aus den Bergen Südchinas. Die Teeblätter werden geröstet und mit Jasminblüten aromatisiert. Deswegen gibt es den Jasmin Tee in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.
  • Der Matcha kommt aus Japan und wächst in der Nähe von Laubbäumen. Er hat sehr viel Koffein. Den Matcha gibt es auch in Pulverform. Der Geschmack des Matcha ist herb.
  • Weißer Tee wird im Süden Chinas geerntet. Die Blätter sind silbrig und er schmeckt würzig bis leicht bitter.
  • Oolongtee stammt aus Taiwan. Er ist leicht fermentiert. Er hat einen kräftigen Geschmack. Der Oolongtee ist damit ein Mittelding zwischen grünem und schwarzem Tee. Der Oolongtee verbindet das Aroma des schwarzen Tee mit den wertvollen Inhaltsstoffen des grünen Tee.
  • Gyokuro ist ein Tee der Spitzenklasse. Der Tee wächst im Schatten von Laubbäumen in der Nähe von Kyoto in Japan. Es werden nur die zarten Blätter des Teestrauchs geerntet. Der Gyokuro hat einen kräftigen Geschmack. Er hat reichlich Koffein, aber wenig Gerbstoffe. Dieser Tee wird als die Krönung der japanischen Tee Kunst bezeichnet. Der Gyokuro ist preislich in der oberen Klasse angesiedelt.

Grüner Tee und Antioxidantien

Die Oxidation ist ein normaler Prozess, der im Körper stattfindet. Wir brauchen sie, um Fette und Glukose zu verstoffwechseln, um Wärme und Energie zu erzeugen. Bei der Wärme- und Energieerzeugung werden jedoch nicht nur Wärme und Energie produziert. Bei der Oxidation entstehen auch höchst instabile Sauerstoffnebenprodukte, die als freie Radikale bezeichnet werden. Diese freien Radikale können unsere Zellen schädigen, und es wird vermutet, dass ein einmal entstandener Schaden zu Alterung, chronischen oder degenerativen Krankheiten führen kann.

Die Aufgabe der Antioxidantien besteht darin, freie Radikale zu neutralisieren, sie zu stoppen, bevor sie noch mehr Schaden anrichten können.  Jedes Mal, wenn die Antioxidaniten ein freies Radikal neutralisiert, verliert das Antioxidans auch ein Elektron und hört auf, als Antioxidans zu wirken. Aus diesem Grund müssen Sie Ihren Körper ständig mit Vitaminen und anderen Wirkstoffen, wie z.B. antioxidativem grünem Tee, neu versorgen.

Wirkung auf die Gesundheit

Grüner Tee ist mit Abstand der gesündeste Tee. Noch bevor er aus purem Genuss getrunken wurde, war er als Medizin in Verwendung. Viele schätzen den grünen Tee bis heute wegen seiner wach machenden und konzentrationssteigernden Wirkung. Grüner Tee soll sich zudem positiv auf schwere Krankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkte, Krebs, Rheuma oder Demenz auswirken. Er ist gut für das Immunsystem, da er Viren bekämpft und den Körper beim Entgiften unterstützt. Und last but not least hält grüner Tee jung, indem er dem Muskelabbau im Alter entgegenwirkt.

Das Jahrtausendealte Getränk ist nicht nur ein Genussmittel, es kann in vielfältiger Art viele Beschwerden lindern oder vorbeugen und das Immunsystem stärken. Grüner Tee dient auch als medizinischer Schutz. Die Teepflanze verfügt über einige Fänger von freien Radikalen.Also Stoffe, die gegen Krebs, Herzinfarkte oder auch Arteriosklerose. Dadurch, dass der grüne Tee nicht fermentiert wird, bleibt der hohe Gehalt an Gerbstoffen unangetastet. Das bedeutet, dass sich das Koffein / Tein schonender entfalten kann. Der Vitamin C Gehalt von grünem Tee entscheidet sich deutlich von schwarzem Tee. Auch Vitamin B und Fluor sind beim grünen Tee deutlich höher.

Die folgenden positiven Wirkungen werden dem grünen Tee zugeschrieben:

  • Die im grünen Tee enthaltenen Gerbstoffe wirken beruhigend auf den Magen und Darm.
  • Dank seines antibakteriellen Effektes verhindert grüner Tee die Bildung von Karies.
  • Grüner Tee wirkt anregend auf den Kreislauf und reguliert den Blutdruck.
  • Grüner Tee enthält unter anderem Flavonoide. Diese sind für die Farbgebung der Blätter verantwortlich und schützen die Teepflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Flavonoide beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserm Körper und wirken positiv auf unser Immunsystem.
  • In den asiatischen Ländern wird Grüner Tee als Lebenselixier geschätzt und ist wegen seiner positiven Eigenschaften auf den menschlichen Organismus bekannt.
  • Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel. Man trinkt ihn bei hohem Blutdruck, weil er den Blutdruckt senkt. Er stärkt den Geist und man sieht viele Dinge sehr viel gelassener.
  • Grüner Tee hilft bei:  Magen und Darmbeschwerden, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Gicht, Harnsteinen, Rheuma, Entzündungen, Zahn und Knochenschwund, Krebserkrankungen, nachlassender Leistungsfähigkeit.
  • Taiwanesische Wissenschaftler haben u. a. herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des Grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirkt und damit Osteoporose vorbeugt.

Ob sich der Genuss von grünem Tee positiv auf die Verhinderung von Krebserkrankungen auswirkt, konnte nicht zweifelsfrei belegt werden.

  • Es ist allerdings zu vermuten das grüner Tee einen positiven Einfluss auf die Vermeidung und der Verlauf Leberkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, der Lunge und der Prostata hat.
  • Bei Frauen mit erblicher Vorbelastung scheint er das Risiko an Brustkrebs zu erkranken zu mindern.

Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Studien sind keine schädlichen Nebenwirkungen des grünen Tee festgestellt worden. Es ist ein ausgewogenes und gesundes Naturprodukt.

Grüner Tee hilft beim Abnehmen

Grüner Tee hilft beim Abnehmen, indem er die Fettverbrennung im Körper fördert. Bei Tierversuchen wurde gezeigt, dass die Catechine die Speicherung von Fett in der Leber vermindert. Ihm wird außerdem eine thermogene Wirkung zugesprochen. Der Energieumsatz im Körper erhöht sich und es wird mehr Fett verbrannt. Der Körper deshalb verbraucht mehr Kalorien und unterstützt Sie daher beim abnehmen. Grüner Tee ist eine ideale Ergänzung beim Abnehmen. Er ist auch der ideale Begleiter bei Fastenkuren. Durch seine Gerbstoffe und das Koffein / Tein wirkt er sehr Harntreibend und unterstützt so die Entschlackung.

Grüner Tee als Ergänzung zu Fastenkuren

Grüner Tee ist ein rundherum gesundes Getränk. Die Weisheit der Philosophen sagt: „Tee gilt als ein Weg (=Tao) weil er zu den Dingen gehört, die man durch Gefühle und nicht durch Worte würdigen lernt“

  • Grüner Tee beruhigt die Verdauung und neutralisiert den Stoffwechsel.
  • Grüner Tee verfeinert den Geschmackssinn und man empfindet weniger Heißhunger auf süße und fettige Nahrungsmittel.
  • Die typischen Erscheinungen bei Diäten, wie Ermüdung und Schlappheit können durch die Mineralien und Vitamine im grünen Tee gemildert werden.

Gesunde Zähne

Grüner Tee ist bekannt dafür, dass er die Zähne sauber hält, weil er einen seiner Inhaltsstoffe, Fluorid, enthält. Das Fluorid tötet die Bakterien im Mund ab, die Plaque verursachen. Außerdem trägt Fluorid dazu bei, gesunde, kariesfreie Zähne zu erhalten. Dies trägt dazu bei, allgemeiner Karies im Mund vorzubeugen. Es kann nicht um Kaffee gehen, der die Zähne mit einem hässlichen Gelbstich färbt. Die Mundgesundheit der Zähne kann durch den Konsum von grünem Tee erheblich verbessert werden.

Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel

Grüner Tee kann eine mögliche Lösung für all jene sein, die an Erkrankungen mit hohem Cholesterinspiegel leiden. Herzinfarkte sind eines der häufigsten Probleme im Zusammenhang mit schlechtem Cholesterin. Das Trinken von grünem Tee könnte dieses erstaunlich hohe Risiko möglicherweise senken. Grüner Tee senkt den Spiegel des schlechten Cholesterins, des LDL-Cholesterins, und verhindert das Auftreten von Blutgerinnseln im Körper. Das LDL-Cholesterin fließt durch die Leber und die Zellen und bildet starke Ablagerungen an den Arterienwänden. Die Katechine im grünen Tee helfen, die Menge des schlechten Cholesterins zu senken. Außerdem tragen die Katechine dazu bei, ein gesundes Verhältnis von gutem zu schlechtem Cholesterin aufrechtzuerhalten, was die allgemeine Gesundheit des Körpers verbessert.

Grüner Tee und Krebsprävention

Die Antioxidantien in grünem Tee eliminieren freie Radikale, die den Körper plagen. Diese freien Radikale verursachen Alterung und Krebs. Die Polyphenole des grünen Tees sind ständig auf der Suche nach freien Radikalen und verhindern die Bildung von instabilen Sauerstoffmolekülen in einem Prozess, der als Oxidation bekannt ist. Diese Oxidation schädigt gesunde Zellen des Körpers und wird mit Krankheiten wie Krebs, Herzkrankheiten und sogar Schlaganfällen in Verbindung gebracht. Die Polyphenole in grünem Tee verhindern die Entstehung abnormaler Zellen und Entzündungen und zerstören die meisten krebserregenden Stoffe.

 Grüner Tee und Kosmetik

 In China heißt es: grüner Tee lässt die Haut glänzen und die Augen funkeln. Er macht von innen und außen schön. Grüner Tee sollte in keiner Naturkosmetik fehlen. Es gibt viele Kosmetikprodukte, die grünen Tee enthalten. Sie sollten aber nur die Produkte kaufen, die eine hohe Qualität haben. Die Hauptursache des Alterns der Haut sind die sogenannten freien Radikalen. Und ein Fänger der freien Radikalen ist der grüne Tee. In ihm befinden sich alle Vitamine, die die Haut braucht. Grüner Tee eignet sich besonders für normale und trockene Haut. 

Sie können sich auch selbst eine eigene Creme herstellen. Ein Rezept für eine Lotion mit grünem Tee enthält:

  •  ¼ Liter Wasser
  • 4 Esslöffel grüner Tee
  • ¼ Liter Buttermilch

Kochen Sie das Wasser ab und lassen es anschließend abkühlen. Gießen Sie das Wasser auf die Teeblätter und lassen Sie den Tee 5 Minuten lang ziehen. Dann gießen Sie den Tee durch ein Sieb. Vermischen Sie den Tee mit Buttermilch und rühren das ganze um. Fertig ist die Lotion.

Inhaltsstoffe im grünen Tee – was ist da alles drin

Der wichtigste Inhaltsstoff im grünen Tee ist das Koffein (früher auch Tein bezeichnet). Ein weiterer Bestandteil der Teeblätter ist das Catechin, dem die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen des grünen Tees zugesprochen werden. Die Catechine sind auch die Stoffe, die dem grünen Tee den bitteren Geschmack verleihen. Grüner Tee enthält mehr Gerbstoffe als schwarzer Tee, die sogenannten Tannine. Die Gerbstoffe wirken beruhigend auf den Magen und den Darm.

Das Aroma des grünen Tees ist auf die Aminosäuren in den Teeblättern zurückzuführen, vor allem dem Theanin. Der Gehalt an Aminosäuren lässt sich dadurch erhöhen, dass man die Teepflanzen im Frühjahr beschattet. Die Aminosäuren machen bis zu 6% der Trockenmasse des grünen Tees aus.

 

Grüner Tee enthält die folgenden Vitamine

  • Vitamin A: Sehkraft, Haut und Schleimhäute, Schutz vor freien Radikalen
  • Vitamin B: Nerven und Muskeln, Stoffwechsel
  • Vitamin B3: Haare, Haut und Nägel
  • Vitamin C: Knochen, Zähne, Eisenverwertung, Bindegewebe, Schutz vor freien Radikalen
  • Vitamin E: Schutz vor freien Radikalen, Durchblutung und Blutgefäße, UV-Strahlung
  • Vitamin K: Blutgerinnung und Knochen

Studien zum grünen Tee

Es ist erwiesen, dass das Trinken von grünem Tee den Cholesterinspiegel senken, Krebs vorbeugen, die Stoffwechselrate erhöhen und bei einer Vielzahl anderer Krankheiten und Leiden hilfreich sein kann. Der grüne Tee ist leicht oxidiert, getrocknet, aber nicht fermentiert. Er wird normalerweise pur, ohne Zucker oder Milch, serviert. Da einige der grünen Teevarianten etwas bitter schmecken, sollte er bei einer niedrigeren Temperatur als dem Siedepunkt gebrüht werden.

American Journal of Clinical Nutrition

Laut einem Bericht im “American Journal of Clinical Nutrition” hat eine Studie bewiesen dass grüner Tee beim Abnehmen hilft. Grüner Tee verschnellt den Stoffwechsel, man verbraucht mehr Energie und verbrennt mehr Fett. Zunächst wurde diese Auswirkung dem, in grünem Tee vorkommendem, Koffein zugesprochen. Durch weitere Studien konnte jedoch bewiesen werden das grüner Tee tatsächlich Stoffe enthält deren Auswirkungen über Das hinausgehen was durch den Koffeingehalt erklärt werden kann.

Bei Testpersonen welche die gleiche Menge Koffein, die in grünem Tee enthalten ist, eingenommen hatten, konnten keine Änderungen im Energieverbrauch festgestellt werden. Dies führte zu der Theorie dass eine Wechselwirkung zwischen den aktiven Wirkstoffen in grünem Tee stattfindet. Diese Wechselwirkungen sind Ursache für die Beziehung “Grüner Tee-Abnehmen” ist.

Die Wissenschaftler dieser Studie meinen darum dass grüner Tee beim Abnehmen helfen kann. Einnahme eines grünen Tee Extrakts führte zu einer 4% Erhöhung des Stoffwechsels in einem Zeitraum von 24 Stunden. Außerdem kam es bei den Testpersonen zu keinerlei Nebenwirkungen oder Änderungen der Herzfrequenzen. Dadurch unterscheidet sich grüner Tee von anderen verschreibungspflichtigen Abnehmmedikamenten und anderen pflanzlichen Produkten zum Abnehmen.

Universität in Genf

Es gibt noch mehr Studien zum Thema “Grüner Tee-Abnehmen”. In einem Experiment an der Universität in Genf kamen die Untersucher ebenfalls zu der Auffassung dass grüner Tee beim Abnehmen hilft. Auch diese Studie belegt dass grüner Tee den Stoffwechsel erhöht und bei der Fettverbrennung hilft.

Noch eine Studie über “Grüner Tee-Abnehmen”.

Diesmal von den Arkipharma Laboratorien aus Frankreich, ausgeführt von D. Lairon und P. Chantre. In dem Experiment wurde Testpersonen ein Grünteextrakt mit einem 25% Gehalt an Catechinen (Catechin ist der Hauptteil der im Tee enthaltenen Gerbsäuren) in einer 80% Alkohollösung verabreicht. Die Resultate dieser Studie belegen dass grüner Tee die Bauchspeicheldrüsen- und Magen-Lipasen hemmt. Weil diese Enzyme eine Rolle bei der Bildung von Körperfett spielen, kann man davon ausgehen dass grüner Tee beim Abnehmen und bei der Behandlung von Adipositas hilft.

Universität von Chicago

Ein weiteres Experiment, ausgeführt an der Universität von Chicago: Ratten, gefüttert mit einem Grünteextrakt, verloren ihren Appetit. Nach 7 Tagen verringerte sich ihr Appetit bis zu 60% und die Ratten verloren um die 21% ihres Gewichts. Die Untersucher gehen davon aus, dass die Auswirkungen die grüner Tee auf die Regelung des Blutzuckergehalts hat, mitverantwortlich für den Gewichtsverlust der Ratten sind.

Studien beweisen es-grüner Tee hilft beim Abnehmen. Ob als Tee oder als Tee Extrakt eingenommen, grüner Tee kann Ihnen beim Abnehmen helfen, bzw. ihr Abnehm-Fitnessprogramm unterstützen. Obwohl grüner Tee 100% natürlich ist, und keine Nebenwirkungen bekannt sind, ist es vor allem wenn Sie irgendwelche Gesundheitsprobleme haben, ratsam zuerst ihren Hausarzt zu konsultieren. Dies um sicher zu gehen, dass die Kombination “Grüner Tee-Abnehmen” keinen negativen Einfluss auf ihre Gesundheit nimmt.

Wenn man grünen Tee kauft, sollte man ihn nicht zu billig, aber auch nicht zu teuer kaufen. Grünen Tee sollte man immer luftdicht verpackt kaufen. In einer offenen Dose kann er sehr schnell oxidieren (=mit Sauerstoff reagieren) und verliert daher sehr viele seiner Wirkstoffe. Hochwertiger grüner Tee besteht immer aus feinen Knospen und sehr jungen Blättern aus der Frühlingsernte. Bei der Frühlingspflückung ist das Verhältnis von Aminosäuren zu Catechinen sehr günstig. Dadurch wird der Tee nicht sehr schnell bitter.

Grüner Tee von guter Qualität

Grüner Tee von minderer Qualität kostet unter 10 Euro / 100 Gramm, Er besteht aus älteren gebrochenen Blättern, versetzt mit Blattstielen. Der Catechin Gehalt ist vergleichsweise hoch, was den Tee sehr schnell bitter werden lässt. Grüner Tee von guter Qualität hat eine sehr grüne Farbe. Braune Blätter weisen auf eine minderwertige Qualität hin. Wenn die Blätter rascheln, dann ist er nur noch von geringer Qualität.

Auch im Teebeutel kommt das Aroma nicht annähernd an den frisch aufgebrühten Tee. Wenn man grünen Tee im Teebeutel kauft, dann sollte man ihn im Reformhaus oder in speziellen Teeläden kaufen. Dort findet man ihn in guter Qualität.

Grünen Tee trocken aufbewahren

Grüner Tee sollte immer verschlossen und trocken aufbewahrt werden. Tee sollte man nicht im Kühlschrank aufbewahren. Für den gleichen Tee sollte man immer die gleiche Dose verwenden und keinen Löffel in der Dose lassen, da es sonst zu Geschmacksveränderungen kommen kann. Bei optimaler Lagerung hält der grüne Tee etwa 18 Monate lang.

Da bei grünem Tee, insbesondere bei Tee auch China, immer wieder Pestizidrückstände gefunden würden, empfiehlt es sich auf bei dem Kauf von grünem Tee auf Tee aus biologischem Anbau zu achten. Fragen sie den Teehändler nach Tee aus kontrolliert biologischem Anbau.

Zubereitung von grünem Tee

Grünen Tee nicht mit kochendem Wasser übergießen! Das könnte wertvolle Vitamine und Gerbstoffe zerstören. Nach dem Aufkochen des Wassers daher kurze Zeit warten, bis es auf die ideale Temperatur abgekühlt ist – 60 bis 70 Grad Celsius. Den Tee nicht länger als 3 Minuten ziehen lassen, da er sonst bitter wird. Die übliche Ziehzeit beträgt 2 Minuten, kann je nach Grünteesorte aber abweichen. Je höher die Wassertemperatur, desto kürzer sollte die Ziehzeit sein. Man kann den grünen Tee ein zweites Mal aufgießen, dann aber mit weniger Wasser. Wer mag, kann einen Schuss Zitronensaft hingeben.

Jasminblüten Tee

Jasminblüten Tee

Der Jasminblüten Tee ist ein Tee aus der chinesischen Song-Dynastie. Dort hat er seine Ursprünge, ist aber mittlerweile in vielen Ländern beliebt und das wegen seiner Heilwirkungen. Aber noch immer wird er vor allem in China täglich getrunken. Er wird auch in China...

Letzte Aktualisierung am 10.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API