Jasmintee ist eine chinesische Spezialiät. Er entsteht durch eine Mischung von Jasminblüten mit Tee. Als Grundlage wird meistens ein grüner Tee oder weißer Tee genutzt. Die Heimat des Jasmintees sind die südlichen Regionen in China. Die bekannteste Anbauregion für die genutzten Blätter ist die Provinz Fujian in China.

Die Ursprünge der leckeren Alternative zum normalen Tee gehen auf die chinesische Song-Dynastie zurück. Ursprünglich wurde die Vermischung mit den Blüten dazu genutzt, um qualitativ minderwertigen Tee aufzuwerten. Der Jasmintee wird inzwischen jedoch nicht nur wegen seiner zahlreichen positiven Wirkungen auf Körper, Seele und Geist geschätzt. Er schmeckt auch ganz hervorragend. Er zählt daher heute zu den beliebtesten Teesorten in China.

Das Getränk hat ein sehr starkes Aroma. Der angenehme und liebliche Geruch wirkt beruhigend. Durch seinen Koffeingehalt wirkt er gleichzeitig aber auch anregend. In der Tasse entwickelt er ein mildes, volles und blumiges Aroma. Dieses besondere Flair passt sehr gut zum Essen, weshalb er traditionell zu Mahlzeiten gereicht wird. Er passt besonders gut zu fetthaltigem Essen und regt die Verdauung an.

Diese Köstlichkeit kann auch aus weißem Tee hergestellt werden. Dieser wurde in den letzten Jahren immer beliebter. Die natürliche Süße des leichten und hochwertigen weißen Tees kombiniert mit dem subtilen Duft der Blüten ergibt ein sehr delikates und erfrischendes Getränk.

Jasmintee und Gesundheit

Die Mischung aus Teeblättern und Jasminblüten wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Da er meistens auf grünem Tee basiert, besitzt er eine ähnliche Wirkung:

  • Durch regelmäßigen Genuss kann der Cholesterinspiegel möglicherweise erheblich gesenkt werden.
  • Er verhindert angeblich den Fettaufbau und kann vermutlich beim Abnehmen unterstützen.
  • Die Entwicklung schädlicher Darmbakterien soll er verhindern.
  • Er hat einen positiven Effekt auf die Blutgerinnung.
  • Er wirkt bei vielen Menschen entspannend.

Wirkstoffe im Jasmintee

Hinzu kommt die entspannende Wirkung des blumiog-leichten Aroma. Nicht zuletzt enthält er wichtige Wirkstoffe. Er enthält einen hohen Anteil an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin B1. Außerdem enthält er Kalium, Magnesium, Fluor, Tannin und weitere Antioxidantien und Mineralstoffe. Das im Jasmintee enthaltene Tannin wird eine positive Wirkung auf den Alterungsprozess zugeschrieben.

Im Tee ist eine bestimmte Menge Koffein enthalten, die abhängig von der Sorte variieren kann. Beim Jasmintee wird das Koffein langsamer als beim Kaffee an den Körper abgegeben. Dies wird durch die vorhandenen Gerbstoffe bewirkt. Er wirkt deswegen erfrischend und belebend und weniger anregend.

Herstellung von Jasmintee

Jasmin gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Sein Verbreitungsgebiet liegt im Himalaja und in Kaschmir, aber wird mittlerweile auch angebaut und das in vielen Ländern Europas. Jasmin wächst auf trockenem und nährstoffreichem Boden, der sauer bis schwach alkalisch ist. Die benötigten Blüten werden im Juni oder Juli geerntet.

Für die Herstellung ist die Auswahl des zugrunde liegenden Tees von entscheidender Bedeutung. Als Grundlage kann entweder ein grüner Tee oder ein weißer Tee genommen werden. Je nach Herstellungsverfahren werden dem grünen Tee die Blüten beigemischt oder der grüne Tee erhält das Aroma über die Bedampfung über einem Blütenbad.

Bei ersten genannten Verfahren werden die Blüten mit den Teeblättern gemischt. Die Blüten sollten gegen Abend gepflückt werden, wenn sie am stärksten duften. Sie bleiben dann bis zu drei Tage zwischen den Teeblättern und werden danach in mühevoller Arbeit entfernt. Diese Prozedur wird mit frischen Blüten solange wiederholt, bis der Tee das gewünschte Aroma aufgenommen hat.

Beim zweiten Verfahren werden die Teeblätter über einem Bad mit den Blüten gedämpft. Der aromatisierte Wasserdampf setzt sich in den Blättern fest. Dieses Vorgehen liefert nach Ansicht von Kennern das bessere Ergebnis.

Die Zubereitung

Die Zubereitung von Jasmintee erfolgt ähnlich wie die des grünen Tees. Auf eine Tasse kommt ein gehäufter Teelöffel. Das Wasser sollte kalkarm sein (am besten vorher filtern). Es darf außerdem beim Aufbrühen nicht kochen und sollte möglichst zwischen 70 bis 80 Grad Celsius heiß sein. Der Aufguss kann zwischen zwei und vier Minuten ziehen. Kenner bevorzugen eine längere Ziehzeit, um das Aroma voll zur Geltung zu bringen. Die Blätter lassen sich mehrfach aufgießen.

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