Das Tee-Magazin
Echter Tee Wissenswertes

Geschichte: chinesischer Tee und die Legende von Shen Nung

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Tee ist sehr alt. Seit mehreren tausend Jahren wird er in China angebaut. Der Dichter Lu Yü hat die Zubereitung von Tee im Jahre 780 beschrieben. Etwa um die gleiche Zeit brachten buddhistische Mönche Tee von China nach Japan. Lu Yü leitete eine neue Art der Teezubereitung ein. Der gepresste Tee wurde zu Pulver zerrieben und mit heißem Wasser übergossen. In der Ming-Dynastie ging man dann dazu über, die Teeblätter mit heißem Wasser zu übergießen. So nahm diese Köstlichkeit den Weg rund um die Welt.

Wie der Tee als Getränk entstand

Die Ursprünge sind jedoch älter. Einer Legende zufolge, soll der chinesische Kaiser Shen-Nung am liebsten heißes Wasser getrunken haben. Eines Tages soll im der Wind einige Blätter in das brodelnde Wasser geblasen haben. Das Wasser färbte sich daraufhin grün. Er trank davon und das Getränk erfrischte Ihn. Diese Geschichte ist rund 5000 Jahre alt.

Es dauerte lange, bis der Tee nach Europa kam. Holländische Seefahrer brachten die ersten getrockneten Blätter 1610 nach Amsterdam. Händler exportierten den Tee nach Frankreich und Deutschland. Später erreichten die ersten Teekarawanen aus China das europäische Russland. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts erreichte der Tee die britische Insel. Den Tee betrachtete man zuerst als Arznei. Er wurde deshalb auch nur in Apotheken gehandelt.

Veredelung des Teestrauches

Der chinesische Teestrauch wächst bis zu vier Meter hoch und hat schmale, zarte Blätter. Er verträgt Kälte und kann über 100 Jahre alt werden. Der indische Teestrauch aus der Provinz Assam wird ca. 15 bis 20 Meter hoch und wird bis zu 50 Jahre alt. Er bringt aber mehr Erträge als der chinesische Strauch. Er hat derbe und breite Blätter.

Irgendwann kreuzte man die beiden Arten und veredelte sie. Dadurch erhielt man eine Vielzahl verschiedener Teesorten. In den Plantagen wurden die Sträucher auf 1 bis 1,5 Meter gestutzt. Die Sträucher wurden dadurch buschiger und erleichterten die Ernte. Teesträucher wachsen beiderseits des Äquators. Die besten Tees stammen aus den Höhen zwischen 500 und 2000 Meter.

Das Samenkorn des Tees wird im März ausgesät und zu Sprösslingen gezogen. Der junge Teestrauch muss ca. drei Jahre alt werden, bis es zur ersten Ernte kommt. Doch erst nach fünf bis sechs Jahren erreicht er seine volle Tragfähigkeit und bleibt für rund 30 Jahre fruchtbar.

Weltweit produzieren inzwischen mehr als 50 Länder Tee. Die bekanntesten Anbauländer sind Indien, China, Sri Lanka, Indonesien und Malaysia. Dann gibt es noch Japan und Taiwan die überwiegend grünen Tee liefern. Auf der südlichen Halbkugel findet man Brasilien und Argentinien.

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