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Bärlapptee

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Der Name des Bärlapps (lateinischer Name: Lycopodium clavatum) kommt von lappo, was im Altdeutschen so viel wie flache Hand heißt. Weil die Spitzen des Stängels der Pflanze wie Bärenpranken aussehen, entstand der Name. Der Bärlappe wird auch Schlangenmoos, Drudenfuß, Drudenkraut, Hexenkraut, Moosfarn, Keulen-Bärlapp, Kolben-Bärlapp, Wolfskraut, Wolfsraute und Zigeunerkraut genannt.

Bärlappsporen wurden bereits im Steinzeitalter, schon von den Schamanen, zum Erzeugen von pyrotechnischen Effekten benutzt. Wenn man die getrockneten Sporen ins Feuer bläst, entstehen leuchtende Funken. Darum wird der Bärlapp auch manchmal Hexenmehl genannt. Der Sage nach ist Bärlapp eine mächtige Schutzpflanze gegen bösen Zauber. Daher hing man sie früher über Türen und Betten oder steckte ihn an Hüte.

Wo findet man den Bärlapp

Die Pflanze wächst im Gebirge, in Wäldern und auf Wiesen. Sie zeichnet sich durch eine unterirdisch kriechende Hauptachse des Sprosses und die aufsteigenden, kürzeren Seitenäste aus. Das Geflecht kann mehrere Meter breit werden. Die Sprossen sind verzweigt und können in den Bereichen der Grundachse, als auch der Seitensprossen in verschiedenen Wuchsformen auftreten. Die Blätter sind nadelförmig, spiralig und an allen Seiten um die Stängel der Seitensprosse angeordnet. Zwischen den Blättern befinden sich Sporenbehälter, in denen die gelblichen Spore heranwachsen.

Wichtig: Die Pflanze steht unter Naturschutz und kommt in verschiedenen Arten vor. Kaufen Sie daher Bärlapp nur im Fachhandel und pflücken Sie das Gewächs nicht selbst!

Inhaltsstoffe

Bärlapp beinhaltet Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, fettes öl, Glyzerin, organische Säuren, Palmitin, Stearin, Arachin, Alkaloide, Hydrokaffeeäure, Zitronensäure und Apfelsäure. Im Zellsaft findet man eine auffällige starke Konzentration von Aluminium-Ionen.

Diese Inhaltsstoffe können eventuell bei Hautkrankheiten und Verletzungen als äußerlich angewandte Substanz hilfreich für den Heilprozess sein. angewendet werden. Eingenommen sollen sie bei Gicht, Rheuma sowie bei Verstopfung, Hämorrhoiden und allen Harnwegserkrankungen einen kleinen positiven Effekt haben. Laut Studienergebnissen soll die Pflanze vor allem durch seine Entgiftungseigenschaften bei Leberproblemen hilfreich sein. Der Effekt ist aber geringfügig und ersetzt keine medizinische Behandlung.

Zubereitung von Bärlapptee

Übergießen Sie einen Teelöffel voll getrockneten Bärlapp mit einem Viertelliter heißem, aber nicht kochendem Wasser. Decken Sie den Sud ab und lassen Sie ihn kurz ziehen. Dann sieben Sie alles ab und trinken Sie den Aufguss. Dieser Tee soll angeblich am besten morgens auf nüchternem Magen wirken. Denken Sie aber daran: Er ersetzt keine Therapie.

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