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Teeautomat

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Frisch gebrühter, genussvoller Tee wie von Zauberhand und in der gewünschten Menge gelingt mit einem Teeautomaten ohne großen Aufwand. Teeautomaten finden sich als automatische Teekocher mit Siebeinsatz, Kapselmaschinen sowie als vollautomatische Teemaschinen, die Wasser auf die richtige Temperatur erhitzen, losen Tee überbrühen, die perfekte Ziehzeit einhalten und den fertigen Tee zur Verfügung stellen.

Die Entwicklung der Teemaschine

Als Vorgänger und Inspiration für die heutigen Teeautomaten gelten die russischen Samoware. In einem Wasserkessel wird hierzu mittels Holzkohle oder Petroleum Wasser erhitzt, das über einen Hahn entnommen wird. Über dem Kessel befindet sich eine Kanne, in der Wasser und eine größere Menge Teeblätter zu einem Teekonzentrat verkocht werden. Dieses Konzentrat wird mit heißem Wasser aufgegossen und stellt den fertigen Tee dar.

Der Beginn der vollautomatischen Teemaschine geht auf den britischen Uhrmacher Albert E. Richardson zurück, der im 19. Jahrhundert eine entsprechende Maschine erfunden hatte. Diese wurde vom Briten Frank Clarke inklusive aller Rechte erworben und in ihrer Funktion verbessert. Sie bestand aus einem Wasserkessel mit Kontaktplatte. Sobald die richtige Wassertemperatur erreicht war, öffnete sich ein spezieller Klappmechanismus, der das Wasser in eine darunter befindliche Teekanne freigab.

1936 meldete William Thornton die erste markttaugliche Teemaschine zum Patent an. Sie wurde unter dem Markennamen Teasmade bekannt. Wesentliche Elemente waren auch hier der Wassererhitzer und eine Kanne. Die Maschine besaß schon einen Timer, mit dem der Zeitpunkt der Wassererhitzung eingestellt werden konnte. Der entstehende Wasserdampf erreichte über eine Röhre die Kanne, in der sich ein Teebeutel befand.

Begriff der Teemaschine/des Teeautomaten & Ausführungen

Systeme, die Tee, ähnlich wie Kaffee, mittels Knopfdruck zubereiten, werden gemeinhin als Teemaschinen oder auch Teeautomaten bezeichnet.

Dabei zeigen sich auf dem Markt jedoch verschiedene Systeme, die nach individuellen Aspekten gewählt werden können.

Die einfache Ausführung ist ein intelligenter Wasserkocher mit absenkbarem Teesiebeinsatz. Das Wasser wird zunächst bis auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Das separate Teesieb kann mit Teeblättern, losem Tee oder Filterbeuteln gefüllt werden und senkt sich dann automatisch in das erhitzte Wasser. Nach der entsprechenden Ziehzeit hebt sich Sieb aus dem Wasser und der Tee kann serviert werden. Mehrere Tassen Tee sind mit diesen Maschinen schnell zubereitet. Solche Teeautomaten mit Absenkautomatik sind ab 70 Euro erhältlich.

Eine weitere Option bietet sich mit den sogenannten Tee-Kapselmaschinen. Wie auch bei den Kaffeekapselmaschinen ist hier der Tee in Alu- oder Plastik-Kapseln eingeschlossen. Nach dem Einlegen der Kapsel wird diese nach unten gedrückt und unter hohem Druck mit heißem Wasser ausgespült. Dabei verbinden sich die Teestoffe perfekt und rückständefrei mit dem Wasser. Die optimale Brühtemperatur wie auch die erforderliche Ziehzeit für verschiedene Teesorten lassen sich über eine Programmwahl einstellen. Diese Maschinen arbeiten tassenweise und sind daher für den kleinen Teegenuss zwischendurch ideal. Derartige Modelle kosten zwischen 80 und 150 Euro.

Wer sich nicht mit den Kapseln, die sehr viel Abfall verursachen, anfreunden will, für den bieten sich Teevollautomaten mit Wassertank, Brühsystem, Ziehsystem, Teefilter und zwei Kannen an, die optisch ein wenig an Filterkaffeemaschinen erinnern, an. Bei den Kannen handelt sich um die sogenannte Aufgusskanne, in der sich der Teefilter befindet sowie die Servierkanne, in die das fertige Getränk fließt. Nachdem das Wasser zum Kochen gebracht wurde, läuft es in den Filter mit den Teeblättern bzw. Teebeuteln und brüht den Tee auf. In der Aufgusskanne kann nun die perfekte Ziehzeit nach Teesorte eingehalten werden. Ist diese erreicht, gelangt der fertige Tee über ein Ventil, das sich automatisch öffnet, in die darunter stehende Servierkanne. Diese vollautomatischen Teebereiter sind ab 70 Euro erhältlich.

Zu den bekannten Herstellern für Teeautomaten gehören Gastroback, Nestle, Tassimo, Teekanne, Rommelsbacher, Rosenstein & Söhne sowie Sage.

Tee kochen ganz klassisch

Vorteile und Nachteile einer Teemaschine

Ob eine Tasse oder gleich eine größere Menge – Teeautomaten übernehmen die üblichen Arbeitsvorgänge und sparen damit Zeit und Aufwand. Die Vorteile ergeben sich aus den Funktionen und sind auch von der jeweiligen Ausführung abhängig:

  • Frischer Tee auf Knopfdruck, einfache Zubereitung, perfektes Ergebnis
  • Einstellungsmöglichkeiten für Temperatur- und Ziehzeit – Das ist bei unterschiedlichen Teesorten von großer Bedeutung für die Aromaentfaltung und ein intensives Geschmackserlebnis
  • Integrierter Wasserfilter, was ein Verkalken der Maschine verhindert und den unverfälschten Teegeschmack wiedergibt
  • Integrierter Timer für Teegenuss zur gewünschten Zeit
  • Warmhalteplatte
  • Überhitzungsschutz
  • Leichte Reinigung des Gehäuses, einige Modelle verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion auch für die komplexeren Systemteile

Die Nachteile ergeben sich im Wesentlichen in Bezug auf Fassungsvermögen, Platzbedarf und System:

  • Teeautomaten sind durch ihre Konstruktion schwer und ausladend, so dass der richtige und sichere Platz zum Aufstellen gegeben sein muss.
  • Das Fassungsvermögen muss beim Kauf genau bedacht werden. Vieltrinker sollten zu Teeautomaten mit größerem Wassertank und entsprechenden Kannen greifen.
  • Die Reinigung der Glaskannen und Filtereinsätze ist mitunter aufwendig, wenn sie nicht in die Spülmaschine gegeben werden können.
  • Im Gegensatz zum händischen Aufbrühen von Tee, verursachen vollautomatische Teemaschinen höhere Stromkosten.
  • Kapselteemaschinen sind nur auf die Zubereitung einer oder von maximal zwei Tassen ausgelegt und damit eher für den Singlehaushalt geeignet. Zudem verursachen die Kapseln ein Plus an Müll und liegen im Preis deutlich höher als frischer loser Tee oder Teebeutel. Die Kapseln sind oft herstellerspezifisch.

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