Skip to main content

Bärlapp Tee hilft bei der Entgiftung und Reinigung

baerlapp-hilft-bei-entgiftung-und-reinigung-des-koerpersDer Name des Bärlapps (lateinischer Name: Lycopodium clavatum) kommt von lappo, was im Altdeutschen so viel wie flache Hand heißt. Weil die Spitzen des Stängels der Pflanze wie Bärenpranken aussehen, entstand der Name „Bärlapp“.

Bärlappsporen wurden bereits im Steinzeitalter, schon von den Schamanen, zum Erzeugen von pyrotechnischen Effekten benutzt. Wenn man die getrockneten Sporen ins Feuer bläst, entstehen leuchtende Funken. Dies kommt von einer Verpuffung, da die Sporen bei getrocknetem und zerstäubtem Zustand eine große Teilchenoberfläche aufweisen. Diesen Effekt machen sich auch heute noch manche Musikveranstalter oder auch andere Veranstalter zu nutze. Darum wird der Bärlapp auch manchmal „Hexenmehl“ genannt.

Der Sage nach galt Bärlapp als mächtige Schutzpflanze gegen bösen Zauber. Man hängte den Bärlapp früher z. B. über Türen und Betten oder er wurde sogar im Hut getragen. Der Bärlappe wird auch Schlangenmoos, Drudenfuß, Drudenkraut, Hexenkraut, Moosfarn, Keulen-Bärlapp, Kolben-Bärlapp, Wolfskraut, Wolfsraute und Zigeunerkraut, genannt und ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae).

Wo findet man den Bärlapp

Der Bärlapp ist ein Moos, das man im Gebirge, in Wäldern und auf Wiesen findet. Das Charakterische für den Bärlapp ist die ober oder unterirdisch kriechende Hauptachse des Sprosses und die aufsteigenden, kürzeren Seitenäste. Dabei kann die Grundachse bis zu mehreren Metern lang werden. Die Sprossen sind verzweigt und können in den Bereichen der Grundachse, als auch der Seitensprossen in verschiedenen Wuchsformen auftreten. Die Blätter sind nadelförmig, spiralig und an allen Seiten um die Stängel der Seitensprosse angeordnet. Zwischen den Blättern befinden sich Sporenbehälter, in denen die gelblichen Spore heranwachsen.

Erntezeit des Bärlapps

Die Erntezeit des Krautes ist von Mai bis September, die Erntezeit der Sporen ist von August bis September. In Deutschland und in Österreich steht der Bärlapp unter strengem Naturschutz, aber man kann den Bärlapp in Apotheken, in Kräuterhandlugen oder bei Amazon beziehen.

Es gibt so ca. vierzig bis fünfzig Arten der Bärlappgewächse und man findet sie fast Weltweit. In China kommen an die vierzehn Arten des Bärlapps vor. Bei uns, im Mitteleuropäischem Raum, gibt es weniger Arten, z. B. der Keulenbärlapp, der Kolbenbärlapp, der Schlangenbärlapp oder Sprossenbärlapp.

Anwendung des Bärlapps

In der Homöopathie werden die Sporen des Keulenbärlapps weitgehend verwendet. Der Bärlapp war bei den Naturvölkern schon als traditionelles Heilmittel bekannt. Schon die Indianer reinigten ihre Verletzungen mit Bärlappsporen, dabei war es egal, ob es eine Schnittwunde oder Nasenbluten war.

Die Anwendung war, und gilt auch heute noch, als Wundmittel, besonders bei schlecht heilenden Wunden, bei Krämpfen, Gicht und Rheuma.

Inhaltsstoffe im Bärlapptee

Im Bärlapp findet man die Inhaltsstoffe: Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, fettes öl, Glyzerin, organische Säuren, Palmitin, Stearin, Arachin, Alkaloide, Hydrokaffeeäure, Zitronensäure und Apfelsäure. Im Zellsaft findet man eine auffällige, starke Konzentration von Aluminium-Ionen.

Bärlapptee wirkt zur Entgiftung des Körpers.

Er kann bei vielen Hautkrankheiten und Verletzungen äußerlich angewendet werden. Innerlich wird der Bärlapptee bei Gicht, Rheuma und Leberleiden, sowie bei Verstopfung, Hämorrhoiden und allen Harnwegserkrankungen angewendet werden.

Vor langer Zeit schon hat man herausgefunden, dass Bärlapptee entgiftend wirkt und sogar bei schweren Leberleiden hilft. Außerdem lindert der Tee bei Erkrankungen der Harnwege, hilft bei Gicht, Rheuma, Verstopfungen und Nierensteinen. Äußerlich kann man Bärlapp bei vielen Hautkrankheiten und Verletzungen anwenden. Eine einwöchige Entgiftungskur mit Bärlapptee reinigt den gesamten Körper. Man trinkt sieben Tage eine Tasse täglich, zusätzlich zur Unterstützung noch eine Tasse Brennnesseltee, der das Wasser aus dem Körper treibt.

Zubereitung von Bärlapp Tee

Ein Teelöffel getrockneten Bärlapp mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergießen, kurz verdeckt ziehen lassen und dann abseihen. Man trinkt nicht mehr als eine Tasse von dem Bärlapptee pro Tag. Am besten morgens auf nüchternen Magen. Der Bärlapp darf nie gekocht werden.


Ich stimme der Nutzung von Cookies auf dieser Seite zu. mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

schliessen