Der Lindenblütentee stammt von der Linde, ein imposanter Baum, der eine Höhe von 40 Metern erreicht. Mittlerweile ist die Linde überall in Europa heimisch, man unterscheidet aber zwischen Sommer- und Winterlinde. Die Sommerlinde ist auch in Asien zu finden.

Die Linde hat im Juni und Juli herzförmige Blätter, so erkennt man den Baum ganz gut. Zwischen den Blättern befinden sich Blütendolden und diese wieder hängen an einem flügelförmigen Blatt. Die Blüten sind nicht nur bei den Bienen beliebt, sondern eben auch für den Lindenblütentee. Der Baum selbst wird mehrere Hundert Jahre alt, so kann man oft seine Blüten nutzen.

Die Linde wird auch als Tilia Grandfolia bezeichnet oder aber als Tilia Cordata. Dies sind die wissenschaftlichen Namen, volkstümlich ist sie auch als Sommerlinde, Grossblättrige Linde, Winterlinde, Steinlinde oder kleinblättrige Linde bekannt. Verwendet werden nur die Blüten, die im Juni gesammelt werden. Bei der Winterlinde kommen die Blüten späte und die Blätter sind kleiner, die Wirkung bei den Lindenblüten ist jedoch gleich der, von der Sommerblüte.

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Anwendungen von Lindenbütentee

Die Lindenblüten sind als Tee sehr zu empfehlen, da sie viele Heilwirkungen mit sich bringen. Dies liegt an den vielen Wirkstoffen, wie Saponine, Gerbstoffe, phenolische Verbindungen, Schleimstoffe, Glykoside und auch ätherische Öle. Die Phenolcarbonsäure stammt von Holz unter der Rinde und wird oft in Arzneien genutzt, weil es blutdrucksenkend und krampflösend wirkt.

Wirkung von Lindenblütentee

Lindenblütentee selbst wirkt krampflösend und harntreibend. Weitere Heilwirkungen sind blutreinigend, beruhigend, entspannend, entzündungshemmend, schleimlösend und schweißtreibend. Somit wirkt er auch bei vielen Erkrankungen recht gut:

  • Halsschmerzen
  • Husten
  • grippale Infekte
  • Appetitlosigkeit
  • Bluthochruck
  • Wassersucht/ Ödeme
  • Angstzustände
  • Fieberhafte Infekte
  • Atemwegserkrankungen
  • Kopfschmerzen
  • Magenschmerzen
  • Nieren- und Blasenerkrankungen
  • Hautkrankheiten (Umschlag/Auflage)
  • Schlafstörungen (Bad)

Der Lindenblütentee kann bei Wechseljahrbeschwerden helfen, sollte aber, da er ja nun einmal schweißtreibend ist, nicht am Tag getrunken werden, denn Hitzewallungen hat man auch dann schon, sondern eher am Abend. Auch wenn man schlecht schläft, ist der Tee kurz vor der Bettgehzeit zu empfehlen, damit man seine volle Wirkung für sich nutzen kann.

Der Lindenblütentee ist nicht nur bei Krankheiten zu empfehlen, sondern auch bei Schönheitsproblemen, ob nun als Bad, Getränk oder Auflage. Er wirkt gut, was die Haut anbelangt. Er kann sie straffen und so manche Falten glätten. Daher legen sich viele Frauen lange in die Badewanne, um den Tee auf die Haut wirken zu lassen oder machen sich Wickel für das Gesicht.

Zubereitung von Lindenblütentee

Für eine große Kanne Lindenblütentee gibt man eine Handvoll getrocknete Lindenblüten in 1 Liter heißem Wasser. Möchte man Tassen zubereiten, reicht ein Teelöffel aus. Das Ganze lässt man 5 Minuten ziehen und kann den Tee dann abseihen. Der Tee sollte so heiß wie möglich getrunken werden, damit er auch richtig wirkt.

Möchte man ein Lindenblüten Bad bei Rheuma oder zur Beruhigung anrichten, gibt man 2 Hände voll Lindenblüten in ein Liter Wasser, natürlich heiß und lässt das Ganze 10 Minuten ziehen, dann abseihen und zum Badewasser hinzugeben.

Fachleute empfehlen, dass man am Tage zwei Tassen Lindenblütentee trinken soll.


Bild: Lindenblüten vor einer Tasse Tee © unpict / Fotolia

Letzte Aktualisierung am 10.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API