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Bärentraubenblätter Tee

Die Bärentraube mit dem lateinischen Namen ” Arctostaphylos uva-ursi”  sieht ein wenig aus wie die Preiselbeere. Sie zählt übrigens zu den Heidekrautgewächsen und wird manchmal auch einfach als Gaden, Granten, Harnkraut, Mehlbeere, Steinbeere oder auch Wolfstraube betitelt. Der Name Bärentraube kam irgendwann zu Tage, weil Bären diese Beeren gerne fressen.

Der Tee wurde das erste Mal im Mittelalter schriftlich benannt und zwar damals schon als Heilpflanze. Die Blätter der Bärentrauben, die klein und ledrig sind, werden für den Tee genutzt.

Wo wird Bärentraubenblätter Tee  angebaut

Die Bärentraube wächst vorwiegend  im Gebirge. Sie ist aber auch in Nordeuropa,, Mitteleuropa und Nordamerika heimisch und wächst überwiegend da, wo auch Nadelwälder zu finden sind, in typischen Heidegegenden aber auch in Moorgegenden.  In Skandinavien findet man die Bärentraube noch sehr häufig in der freien Natur. Bei uns in Deutschland ist die Pflanze geschützt, so dass man sie nicht einfach selbst pflücken darf.  Die Blätter müssen von April bis Oktober gepflückt werden.

Welche Wirkung hat der Bärentraubenblätter Tee

In vielen Apotheken und Drogeriemärkten gibt es den Bärentraubenblätter Tee und das nicht ohne Grund. Die Bärentraube hat viel Kraft in sich und kann Wunder bewirken. Der Bärentraubenblätter Tee wird oft bei Blasenentzündung genutzt. Der Tee hilft  aber auch bei Gallenbeschwerden, bei Kopfschmerzen, bei einer Bronchitis,   wenn Blasensteine oder Nierengries vorhanden sind und bei der Nierenbeckenentzündung.

Der Bärentraubenblätter Tee hilft deshalb bei so vielen Erkrankungen, weil er adstringierend, antibakteriell, harntreibend und tonisierend wirkt. Bei einer Blasenentzündung zum Beispiel wird sich da Arbutin, was sich in den Blättern befindet, im Harn verwandeln und zwar in die beiden Wirkstoffe Methylhydrochinon und Hydrochinon. Man muss wissen, dass diese antibiotisch wirken, man nimmt somit ein natürliches Antibiotika zu sich.

Die Zubereitung

Der Bärentraubenblätter Tee ist ganz schnell selbst hergestellt. Man nimmt dazu einfach pro Tasser Wasser 1 Esslöffel Bärentraubenblätter und kocht sie für 5 Minuten. Wichtig ist, dass der Tee warm getrunken wird.

Man muss den Tee aber nicht unbedingt selbst erstellen, denn die Bärentraubenblätter sind in vielen Nieren-und Blasentees zu finden. Ebenso gibt es auch schon Dragees mit den Bärentraubenblättern!

Nebenwirkungen des Bärentraubenblätter Tee

Wie bei allen Dingen die man isst oder trinkt, kann es auch bei dem Bärentraubenblätter Tee zu Nebenwirkungen kommen. Bei einem empfindlichen Magen kann es durchaus zu Magenschmerzen oder Übelkeit kommen.

Deshalb darf man ihn auch nicht zu oft nutzen, er sollte nicht länger als eine Woche getrunken werden und auch nicht öfter als 5 Mal im Jahr. Man sollte den Tee auf keinen Fall Kindern unter 12 Jahren geben und nicht zu sich nehmen, wenn man schwanger ist oder das Baby stillt.