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2021 ist ein Rekordjahr: Tee in Zahlen

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Tee boomt. Das gilt gerade in der Pandemie. Im Jahr 2021 erreichte der Konsum in Deutschland einen Rekordwert. Das geht aus dem Teereport hervor. Dort heißt es: „Tee ist ‚in‘ wie lange nicht mehr.“

70 Liter pro Kopf

Der Deutsche Tee & Kräutertee Verband veröffentlicht regelmäßig Zahlen zur Marktsituation. Demnach war das Jahr 2021 ein Rekordjahr. Pro Kopf tranken die Deutschen 71,5 Liter oder 50 Milliarden Tassen Tee im Jahr. Genau genommen wurde so viel Tee verkauft, dass es für diese Menge reichen würde.

Info: Beim Tee liegt der Bio-Anteil doppelt so hoch wie der Anteil im Gesamtlebensmittelmarkt.

Ostfriesen sind Weltmeister

Schwarzer Tee

Es gibt jedoch erhebliche regionale Unterschiede. Nach wie vor sind die Ostfriesen in Deutschland ungeschlagene Meister des Teegenusses. Rund 300 Liter schwarzer Tee pro Kopf stehen hier zu Buche. Damit schlagen die Küstenbewohner sogar die Menschen auf den Inseln: In Irland sind es 221 Liter und in Großbritannien 169 Liter pro Kopf.

Früchte und Kräuter vor echtem Tee

Diese für Deutschland ermittelten 71,5 Liter pro Kopf teilen sich in 42,7 Liter Früchte- und Kräutertees sowie 28,8 Liter echten Tee (Schwarztee und Grüntee) auf. Das entspricht einem Warengewicht von rund 62.000 Tonnen. Von dem verkauften Tee sind

  • 39,2 Prozent Früchte- und Kräuterteemischungen,
  • 28,5 Prozent einzelner Früchte- und Kräutertee,
  • 24,2 Prozent schwarzer Tee,
  • 8,1 Prozent grüner Tee.

Beutel oder lose?

Teebeutel

Der Teebeutel hat im Wesentlichen bei Früchte- und Kräutertee eine Daseinsberechtigung. Hier machen Teebeutel rund 90 Prozent der verkauften Menge aus. Beim echten Tee sind es „nur“ 55 Prozent. Allerdings erkennt der Teeverband hier einen wachsenden Anteil.

Früchtetee und Kräutertee: aromatisierte Varianten vorn

 

Interessant ist die genaue Verteilung bei den Früchteteesorten und Kräutertees. Hier dominieren aromatisierte Mischungen mit 39,1 Prozent. Andere Mischungen kommen auf 18,8 Prozent Marktanteil. Spannend sind die Klassiker dahinter:

Pfefferminze für den beliebten Kräuteraufguss

Die Hersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten den Konsumenten frische Teegetränke. Es gibt immer mehr moderne Angebote wie Eistee, Bubble-Tee, Cold Bres und Fertiggetränke zum Mitnehmen.

Wo wird der Tee gekauft?

Beim Absatz sind klassische Ladengeschäfte führend. Die genaue Aufteilung sieht die Supermärkte vorn. Abverkauf erfolgt hier (Zahlen gerundet):

  1. Supermärkte – 44,2 Prozent,
  2. Discounter – 23,4 Prozent,
  3. Tee-Fachgeschäfte – 10,3 Prozent,
  4. Drogerien – 8,5 Prozent,
  5. Weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie – 4,3 Prozent,
  6. Gastronomie u. ä. – 2,7 Prozent,
  7. Versandfachhandel – 0,4 Prozent,
  8. Sonstiges – 6,1 Prozent.

Herkunft: klare Marktführer in Fernost

Doch woher stammt der Tee eigentlich genau? Hier liegen die klassischen Teeerzeuger vorn. Der Import von grünem Tee und schwarzen Tee stieg 2021 auf rund 47.500 Tonnen. Trotz der Lieferschwierigkeiten konnten die deutschen Händler so den Bedarf im Land decken und teilweise sogar weiter exportieren.

Der meiste Tee stammt aus Indien. Von hier 26,5 Prozent des echten Tees importiert Deutschland von hier. Beim schwarzen Tee sind es sogar 32,6 Prozent. Auf dem zweiten Platz rangiert China mit 20,2 Prozent. Das Land liefert sogar ungefähr die Hälfte aller grünen Teesorten. Tee aus Sri Lanka hat einen Marktanteil von 15 Prozent. Dahinter reihen sich weitere Länder ein, speziell Importe aus Kenia wachsen stark.

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