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Heidelbeertee

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Heidelbeeren sind besonders reich an Gerbstoffen und blauem Farbstoff. Bereits Hildegard von Bingen erkannte eine heilende Wirkung der Früchte. Die Heidelbeere ist mit der Cranberry verwandt, die über ähnliche Fähigkeiten verfügt. Sie wird regional auch Blaubeere, Waldbeere, Moosbeere oder Heubeere genannt. Der lateinische Name ist „Vaccinium myrtillus“.

Es handelt sich um einen Strauch, der Beeren heranbildet. Er wird bis zu 50 Zentimeter hoch, als Kulturpflanze auch größer. Die Blätter sind zwei bis drei Zentimeter lang. Die Pflanze kann bis zu 30 Jahren alt werden. Man findet sie in den gemäßigten Klimazonen in Europa und Asien, wo sie bevorzugt auf sandigen und durchlässigen Böden wächst.

Nutzung als Heilmittel

Die Heidelbeere enthält vor allem die Vitamine A, C und E. Sie enthält außerdem Mineralien wie Calcium, Magnesium, Phosphor und Kalium. Der Hauptwirkstoff in den Früchten sind  Catechingerbstoffe, Proanthocyanidine, Anthocyanoside, Flavonoide, Fruchtsäuren und Pektine. Die getrockneten Beeren sind aufgrund des großen Gehaltes an Gerbstoffen und Pektin ein beliebtes Hausmittel gegen akuten Durchfall. Größere Mengen der frischen Früchte wirkten dagegen abführend.

Ein Aufguss der Pflanze wird bei Schleimhautentzündungen im Mund und Rachenbereich, bei Zahnfleischentzündungen und bei Halsschmerzen angewendet. Für die mögliche Wirkung gegen Durchfall und Schleimhautentzündungen sind die enthaltenen Catechingerbstoffe verantwortlich. Diese wirken astringierend (zusammenziehend) und können möglicherweise die Wundheilung unterstützen. Die enthaltenen Anthocyane gehören zur Gruppe der Flavonoide und haben antioxidative Eigenschaften. Antioxidantien schützen generell die Gefäße und Zellen und wirken deshalb im gewissen Maß entzündungshemmend.

Achtung: Der aus den Blättern gewonnene Heidelbeerblättertee soll den Blutzucker senken. Bisher ist aber keine Substanz in den Blättern nachgewiesen, die das bewirken könnte. Bei längerer Anwendungen können sogar Vergiftungserscheinungen auftreten. Deswegen wird eher davon abgeraten, die Heidelbeerblätter zu nutzen.

Zubereitung von Heidelbeertee

Die Dosierung und Anwendung von Aufguss aus der Heidelbeere richtet sich nach Ihrem persönlichen Geschmacksempfinden. Für eine Tasse Tee nehmen Sie ein bis zwei gehäufte Teelöffel getrocknete Heidelbeerfrüchte. Übergießen Sie diese anschließend mit kochendem Wasser und lassen Sie den Sud etwa zehn bis 15 Minuten ziehen. Den fertig abgesiebten  lauwarmen Heidelbeertee mit dem fruchtigen Aroma trinken Sie in kleinen Schlucken. Um einen intensiveren Teeaufguss zu erhalten, können Sie auch zwei bis drei Teelöffel auf eine Tasse nehmen und den Tee etwas länger ziehen lassen.

Tipp: Sie können den Heidelbeertee alternativ kalt aufsetzen. Lassen Sie die getrockneten Heidelbeeren für ca. zwei bis drei Stunden in frischem Wasser ziehen. Gekühlt ist dieser Aufguss erfrischend.

Bei Durchfallerscheinungen nehmen Sie zwei bis drei Esslöffel auf einen viertel Liter Wasser. Lassen Sie alles zusammen zehn Minuten köcheln, bevor sie den Tee abgießen. Wichtig: Für den Aufguss sollten Sie nur getrocknete Beeren nehmen. Frische Beeren enthalten einen hohen Anteil an Fruchtsäure, die abführend wirken kann.

Für eine Mundspülung mit dem Aufguss nehmen Sie einen Esslöffel getrocknete Heidelbeeren (das sind ca. zehn Gramm) auf 100 ml Wasser. Das Ganze lassen Sie zehn Minuten kochen. Den Sud sieben Sie ab. Lassen Sie ihn dann abkühlen. eihen. Mit dem kalten Aufguss können Sie mehrmals am Tag eine Mundspülung vornehmen oder bei Halsschmerzen gurgeln. Beides soll die Symptome etwas lindern.

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