Der Hopfen ist vielen Menschen gerade durch Bier bekannt, aber als Hopfentee bietet er eine bessere Wirkung. Der Hopfen ist eine Kletterpflanze, welche zackige Blätter hat und einen wunderschönen grüngelben Zapfen aufweist. Diese Zapfen werden verwendet. Der Hopfen zählt zu der Familie der Hanfgewächse und wird wissenschaftlich Humulus Lupulus genannt. Volkstümlich ist er auch als Weiden Hopfen, Hecken Hopfen, Hopf oder Hoppen bekannt. Gesammelt wird er im Spätsommer.

Hopfen ist eine Wildpflanze und in Europa heimisch. Er wächst vor allem dort, wo der Standort stickstoffreich ist und wo es genügend Feuchtigkeit gibt. Dies ist an Gebüschen, Lichtungen und an Waldrändern meist der Fall.

Hopfen Blüten | wertvolle Bitterstoffe | Hopfentee ideal zum Abend und Nacht | 100% natürlicher Kräuter Tee | 60g
  • GUTE NACHT: Der Hopfen hat wertvolle Bitterstoffe und ist vielen Menschen durch Bier bekannt, aber Hopfentee ist eine ausgezeichnete Alternative, ganz ohne Alkohol. Hopfenzapfen sind ideal in Kombination mit berryz Melissentee Baldriantee Lavendelblüten oder Katzenminze!

Der wilde Hopfe wird aber nur noch seltener genutzt, heute ist es eher so, dass er richtig angebaut wird, damit man ihn verarbeiten kann. Für das Bier, manche Medikamente und dem Tee werden die Zapfen der weiblichen Pflanzen verwendet. Die weiblichen Blüten sind größer und im Gegensatz zu den männlichen, die in Trauben hängen, wachsen Zapfen.

Die erste Aufzeichnung gibt es vom 7. Jahrhundert nach Christus und das durch einen arabischen Arzt namens Mesue. Dieser Arzt stellt damals schon fest, dass Hopfensirup für die Blutreinigung sehr gut war. Später dann wurden bei den Säuglingen die unruhig waren, Hopfendolden in die Schlafkissen getan, was sogar noch heute bei manchen Menschen sehr beliebt ist. Dann im Mittelalter braute man das erste Bier und weil dieses eine Dämpfung des Sexualtriebs bewirken sollte, entstanden die Klosterbrauereien, was natürlich interessant zu wissen ist.

Anwendungen von Hopfen Tee

Der Hopfen bringt viele Heilwirkungen mit sich. Er wirkt antibakteriell, tonisierend, schmerzstillend, blutreinigend und entzündungshemmend. Daher hat er auch eine gute Wirkung bei:

  • Herzklopfen
  • Nervöse Unruhe
  • Angstzuständen und nervösen Herzbeschwerden
  • Fieber
  • Magenkrämpfen und nervösen Magenbeschwerden
  • Darmkrämpfe und Verstopfung
  • Blasensteine
  • Blasenentzündung
  • Schlafstörungen
  • Migräne

Am meisten wird der Hopfen für Unruhe und Nervosität eingesetzt. Auch Krankheiten, wo die Nervosität und die Schlafstörung eine Rolle spielen, werden gerne mit Hopfen unterstützt.

Hopfen hat sehr bedeutende Inhaltsstoffe, wie Flavonoide, Gerbstoffe, Harz mit Humolon und Lupulon und natürlich auch ätherisches Öl. Berührt man frischen Hopfen, hat dieser einige Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Bindehautentzündung, Gelenkschmerzen und Schläfrigkeit. Dafür sind allergieauslösende Stoffe verantwortlich, die jedoch beim Trocknen zerstört werden. Somit kann man Tee im Grunde immer trinken, außer es besteht eine wirkliche Allergie, die nachgewiesen werden kann.

Zubereitung von Hopfentee

Die Zubereitung ist ganz einfach, man übergießt einfach einen Teelöffel Hopfenzapfen (in der Apotheke erhältlich) mit kochendem Wasser und lässt das ganze 5-10 Minuten ziehen. Dann wir der Tee abgeseiht und man kann ihn in kleinen Schlucken trinken. Heute ist die Apotheke auch schon so weit, dass Hopfentee angeboten wird, sogar in Beuteln ist er zu bekommen. Meistens ist es dann ein Beruhigungstee für die Nacht. Man sollte jeden Tag zwei Tassen von dem Hopfentee trinken, dies allerdings ungesüßt. Am besten vor dem Schlafen und wenn man den Tee süßen möchte, dann am besten mit Honig.

Letzte Aktualisierung am 9.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API