Lapacho-Tee

von | 27. Juni 2015 | Kräutertee, Rinden-Tee

Der Lapacho-Tee stammt von der Rinde des Lapacho-Baums. Der wissenschaftliche Name des Gehölzes ist Tabebua avellanedeae. Dieser ist eher weniger bekannt. Der Aufguss war schon bei den Inkas als Heilmittel bekannt. Die Rinde des Baumes wurde von den Inkas genutzt, um einen Tee herzustellen, der bei vielen Krankheiten hilfreich ist.

Der Baum gehört zu den Trompetenbaumgewächsen und hat seine Herkunft in Südamerika. Man findet ihn heute in noch dort, aber auch in Nordamerika. Er wächst vor allem im Regenwald von Argentinien, Paraguay und Brasilien. Er ist ein immergrüner Baum. Besonders beeindruckend sind seine roten oder violetten Blüten. Es sind Exemplare bekannt, die rund 700 Jahre alt sind.

Wirkung von Lapacho-Tee

Bei dem Baum wird nur der innere Teil der Rinde geerntet. Sie wächst auch ohne Probleme am Baum nach, so dass er keinen Schaden davonträgt. Der Lapacho-Tee gilt als ein wahres Wundermittel, da er eine antibakterielle Wirkung hat und das Immunsystem fördern kann. Der Tee wirkt antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, tonisierend, schweißtreibend, beruhigend, schmerzstillend, blutdrucksenkend und harntreibend. Somit kann er bei Grippe, bei Erkältungen, bei Verdauungsschwäche, bei Wunden und Insektensticken, bei Herpes, bei Gesichtsrose, bei Schuppenflechte und auch bei Gürtelrose positiv wirken.

Zubereitung des Lapacho-Tees

Bei der Zubereitung werden zwei Teelöffel Rinde auf einen Liter Wasser gegeben. Die Mischung muss dann fünf Minuten kochen. Anschließend lässt man den Tee noch für 15 Minuten ziehen. Dann ist er für den Konsum bereit. Empfehlungen lauten, den Aufguss nicht länger als sechs Wochen am Stück zu trinken. Schwangere sollten ganz auf ihn verzichten. Neben dem Trinken steht eine andere Anwendung im Fokus. Denn er soll auch äußerlich wirken. Für Waschungen lässt man einfach saubere Tücher im Tee einweichen und kann sie dann nutzen, das Gleiche gilt auch für Kompressen. Gerne kann man auch eine Tinktur aus dem Tee zaubern, die man innerlich und äußerlich anwenden kann.

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