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Kamillentee

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Der Kamillentee ist ein fester Bestandteil der Naturheilkunde. Die Wirkung der Kamille als Arzneipflanze ist schon seit sehr langer Zeit bekannt. Kamille kann, so heißt es, in sehr vielen Fällen helfen. Trotzdem sollte man bei ernsthaften Erkrankungen den Arzt aufsuchen. Die echte Kamille (Matriaria recuita) stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet, heute jedoch kommt sie fast weltweit vor. Weitere Namen sind noch Apfelkraut, Kamelle, Magdeblume, Garmille, Haugenblum oder Moderkrug.

Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die auf Äckern, an Wegrändern und in Gärten wächst. Sie hat einen bis zu dreißig Zentimeter hohen Stängel, der sich in viele Äste verteilt. Sie trägt doppelt gefiederte Blätter mit zarten, dünnen Spitzen. Auf einem hohlen Blütenstiel sitzen weiße Scheiben und gelbe Strahlenblüten. Die Hauptblütezeit ist von Mai bis September. In dieser Zeit wird auch geerntet. Bei der Kamille werden nur die Blüten für den Naturtee verwendet.

Kamillentee – das bekannte Hausmittel

Die Wirkungen von Kamillentee sind vielfältig. Er soll krampfstillend, entzündungshemmend, beruhigend, austrocknend und wundheilend wirken. Er wir von Kindern und Erwachsenen allgemein gleich gut vertragen. Der Aufguss wird sehr oft bei Problemen im Magen und Darmbereich und bei Durchfall empfohlen. Aber auch bei Bauchschmerzen und bei Blähungen soll der Aufguss gemäß Volksmeinung lindernd sein. Eine Tasse davon hat offenbar eine beruhigende Wirkung. Zugleich schwämmt der Aufguss durch seine leicht harntreibende Wirkung Schadstoffe aus dem Körper aus. Das hat vermutlich einen positiven Effekt auf die Gesundung.

Schon im alten Ägypten wurde die Kamille als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Die ersten schriftlichen Berichte stammen vom römischen Militärarzt Dioskurides. Er gilt als einer der berühmtesten Pharmakologen dieser Zeit. Dioskurides beschrieb erstmals die Heilkraft der Kamille gegen Fieber, Gallenleiden und Augenkrankheiten. Auch die antiseptische und schmerzlindernde Wirkung der Kamille kannte er. Wegen ihrer krampflösenden Eigenschaften setzte später auch Paracelsius die Kamille gegen Magen-und Darmschmerzen ein.

Info: Obwohl Kamille eines der bekanntesten Hausmittel ist, sind nicht alle der Pflanze zugeschriebenen Wirkungsweisen in Studien nachgewiesen.

Die Wirkungsweise der Pflanze geht auf das in ihr enthaltene ätherische Öl zurück. Dessen Hauptbestandteil ist anders als bei den meisten Pflanzen leicht bläulich. Es enthält Terpene und Flavonoide, die für ihre heilsame Wirkung entscheidend sein sollen. Diese Öle wirkt nach allgemeiner Auffassung krampflösend, entzündungshemmend und stärken nebenbei noch die Abwehrkräfte des Organismus.

  • Kamillentee bei Erbrechen: Bei Erbrechen wirkt Kamillentee besonders erfolgreich. Warmer Aufguss beruhigt die überreizten Magennerven und neutralisiert die Magensäure. Auch nach akutem Erbrechen ist die Wirkung auf den Magen beobachtbar.
  • Kamillentee bei Magen- und Darmproblemen sowie Blasenproblemen: Bei Magen und Darmbeschwerden oder einer akuten Magenschleimhautentzündung bietet sich neben einem einmaligen Aufguss auch eine Kamillenteekur an. Der Kamillentee wirkt entkrampfend und gleichzeitig antibakteriell. So kann er bei Problemen im Verdauungstrakt unterstützend wirken. Bei längerer Anwendung sowie andauernden Problemen ist jedoch generell ein Arzt aufzusuchen.
  • Kamillentee bei Blasenproblemen: Der Aufguss wirkt wohl entzündungshemmend und antibakteriell und fördert die Harnproduktion. Das lindert Blasenprobleme.
  • Kamillentee bei Erkältungskrankheiten: Der Klassiker ist ein Aufguss aus Kamillenblüten bei einer Erkältung, Schnupfen, Husten und Halsbeschwerden. Bei solchen Erkältungskrankheiten aktiviert das ätherische Öl das Immunsystem und wirkt offenbar antibakteriell, entzündungshemmend und beruhigend. Bei Erkältungskrankheiten sollten Sie den Kamillentee mit Honig zu sich nehmen. Dieser unterstützt die Effekte.
  • Kamillentee bei Problemen der Haut und bei Akne: Bei unreiner Haut können Gesichtswaschungen mit dem Aufguss einen sichtbaren Effekt haben. Unterstützend soll auch deas Trinken des Tees unterstützend wirken.
  • Bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen: Kamillenkompressen können bei einen Sonnenbrand die verbrannte Hautpartie kühlen und zugleich etwas reinigen. Das beruhigt und kann die aufretenden Schmerzen etwas lindern.
  • Kamillentee bei Schlafproblemen: Eine Tasse des Tees vor dem Schlafen kann dazu beitragen, besser in die Nachtruhe zu finden. Kamillentee gilt als das perfekte Gegengewicht, um die Nerven vor dem Schlafengehen zu beruhigen und den Stress des Alltags abklingen zu lassen. Die Pflanze wirkt nachweislich mild beruhigend.

Zubereitung: Aufguss aus Kamille

Nehmen Sie zur Zubereitung zwei Teelöffel getrocknete Kamillenblüten und eine Tasse kochendes Wasser. Übergießen Sie damit die Blüten und lassen Sie den Sud fünf bis zehn Minuten ziehen. Sieben Sie alles ab und trinken Sie den Aufguss vorsichtig in kleinen Mengen.

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