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Leinsamentee

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Aufguss aus Leinsamen soll ein natürliches Mittel bei Sodbrennen sein. Leinsamentee gilt als zuverlässiges Hausmittel bei Verdauungsproblemen, Verstopfung oder aufsteigender Magensäure. Die Pflanze selbst besitzt eine lange Tradition in Kultur und Medizin. Heute als gesundes und heimisches Superfood mit vielen Nährstoffen bekannt ist auch die Teebereitung zu Hause nicht schwer und manchmal der Retter in der Not.

Was sind Leinsamen?

Leinsamen sind wörtlich die Samen des Leins. Die sogenannte Leinpflanze ist auch als Flachs bekannt und eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie wächst bis zu einem Meter hoch und dient mit ihren Fasern der Herstellung von Leinen. Schon die alten Ägypter stellten Tücher aus der Pflanze her, um ihre Mumien einzuwickeln. Auch in Europa waren die Leinenfasern bekannt und wichtiges Alltagsgut in der Textilherstellung. Ein großer Vorteil: es handelt sich stets um ein ökologisch angebautes Produkt.

Darüber hinaus wurden die Leinsamen als Heilpflanze und als Lebensmittel entdeckt. Sie kommen in verschiedenen Backwaren zum Einsatz oder dienen als leckere Zutat in Müsli. Wichtig ist hier nur eine ausreichende Zugabe von Flüssigkeit, da die Samen im Körper beginnen zu quellen. Die Samen werden aber auch zur Herstellung von Öl verwendet und kaltgepresst. So bleiben die hochwertigen Inhaltsstoffe erhalten. Die beliebteste Verwendung ist wohl der Leinölquark, der gern mit Kartoffeln gegessen wird.

Wirkung von Leinsamentee

Die Samen enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe, wie Eiweiß, Öle, Omega-3-Fettsäuren oder Ballaststoffe. Besonders wichtig sind hier die Schleimstoffe in den Samen und den Schalen selbst, wie im TeeLexikon genauer beschrieben wird. Erst im Darm quellen die Samen auf und setzen die Schleimstoffe frei. Durch das erhöhte Volumen und die eher schleimige Konsistenz wird die Darmtätigkeit angeregt. Der Leinsamentee erzeugt eine ähnliche Wirkung und trägt zur Darmgesundheit bei. Er gilt als hilfreiches und langfristiges Mittel gegen Verstopfungen und hält die Darmfunktion in Schwung.

Wichtig: Leinsamentee besitzt keine sofortige abführende Wirkung und sollte deshalb nicht allein als Heilmittel bei einer akuten Verstopfung zum Einsatz kommen.

Anwendungsbereiche

  • Bei Verstopfung: Doch nicht nur die Schleimstoffe im Tee regen die Verdauung an. Auch die Ballaststoffe sollen sich positiv auf den Körper auswirken und auftretende Verstopfungen lindern. Ein wichtiger Nebeneffekt: Keime und Krankheitserreger werden förmlich aus dem Darm gespült und recht zuverlässig abtransportiert. Der Tee steigert damit ideakerweise das körperliche Wohlbefinden.
  • Bei Sodbrennen: Leinsamentee wirkt wissenschaftlich belegt beruhigend auf die gesamten Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt ein. Dazu zählt auch die Speiseröhre. Die Schleimstoffe schützen förmlich die empfindliche Haut und können somit auch einem Angriff durch aufsteigende Magensäure vorbeugen. Der Effekt: Sodbrennen wird tendenziell gelindert.
  • Darm: Die Wirkung von Leinsamen kann auch bei einer Entzündung der Darmdivertikel hilfreich sein, bei Reizungen der Schleimhaut, Entzündungen der Magenschleimhaut oder in Form von einem Breiumschlag angeblich sogar bei lokalen Entzündungen. Durch die vielen gesunden Inhaltsstoffe wird den Samen sogar eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt.

Zubereitung von Leinsamentee – selbst aufbrühen

Leinsamen lassen sich zu Hause unkompliziert selbst aufbrühen und zu einem Tee verarbeiten. Wichtig ist hier jedoch eine hochwertige Qualität der Samen. Reformhäuser oder Bio-Läden achten sehr auf die Herkunft und die Qualität der angebotenen Produkte. Außerdem muss die Schale der Samen vor dem Aufbrühen aufgebrochen werden. Nur dann treten die Wirkstoffe aus und erreichen ihr Ziel im Körper, wie auch bei anderem Samentee. Wer nicht jedes mal den Mörser im Einsatz haben will, entscheidet sich für geschrotete Leinsamen. Diese brauchen nur aufgebrüht werden. Folgende Dinge werden benötigen Sie:

  • Zwei Esslöffel Leinsamen,
  • 200 ml Wasser,
  • ein Sieb,
  • eine Tasse,
  • ein Mörser.

Die Zubereitung des Tees ist anschließend ganz einfach. Die Besonderheit im Vergleich zu anderen Teesorten ist das kalte Aufgießen. Das funktioniert folgendermaßen:

  1. Die zwei Esslöffel Leinsamen geben Sie in eine große Tasse oder eine kleine Schale (im bereits geschroteten Zustand).
  2. Jetzt kippen Sie die 200 ml Wasser über die Samen. Alle muss nun eine halbe Stunde quellen und ab und zu umgerührt werden.
  3. Anschließend gießen Sie dei Mischung durch ein Sieb ab. Die übrige Flüssigkeit landet am besten in einer Tasse.
  4. Jetzt können sie den Tee kalt genießen der in einem Topf erwärmen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Obwohl es sich um ein gesundes Hausmittel handelt, sind Leinsamen nicht für jeden geeignet. Von dem Tee ist abzusehen, wenn ein Darmverschluss droht oder besteht. Auch bei anderen Verengungen in der Speiseröhre oder im Magen-Darm-Bereich ist Vorsicht geboten. Zudem liegen keine Angaben zur Dosierung bei Kindern vor. Der Tee und Leinsamen generell sollten erst bei Kindern ab zwölf Jahren und bei Erwachsenen zum Einsatz kommen. Grundsätzlich gitl: Bei anhaltender Verstopfung oder schlimmer werdenden Symptomen ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren.

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