Leinsamen für Tee

Leinsamentee

von Redaktion

Leinsamentee ist ein Aufgussgetränk, das Sie aus den Samen der Flachspflanze herstellen können. Da die Leinsamen eine große Menge unterschiedlicher Nährstoffe enthalten, gilt Leinsamen als heimisches „Superfood“, das Chia-Samen und anderen Körnern in Nichts nachsteht. Beim Aufguss sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten.

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Was ist Leinsamen?

Leinsamen sind die Samen von Flachs, einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ihre Fasern sind typisches Mittel, um zum Beispiel Seile, Säcke und Kleidung herzustellen. Die Leinsamen sind eine traditionelle Zutat in der Küche. Sie bereichern Gebäck wie Brot, aber auch Salate, Müsli und andere Zubereitungen. Die Menge an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien in den kleinen Körnern bietet sich außerdem an, um damit Quark und Joghurt zu strecken.

Bekanntestes Produkt neben den Leinsamen ist das kaltgepresste Leinöl. Es bereichert Quark und ist eine beliebte Zutat für Kartoffelgerichte. Ebenso ist es als Salatdressing eine leckere Wahl.

Wichtig: Leinsamen quellen im Körper. Sie sollten dazu unbedingt ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen!

Leinsamen als Getränk

In Getränken sind Leinsamen selten. Sie bereichern zum Teil Smoothies. Ebenso lässt sich ein Leinsamen-Tee daraus herstellen. Dabei handelt es sich zwar um einen typischen kalten Aufguss, der jedoch eine eher schleimartige Konsistenz aufweist. In „flüssiger“ Form sind die Körner Teil von naturheilkundlichen Behandlungsansätzen und bestimmten Ernährungsformen.

Inhaltsstoffe von Leinsamen und Wirkung auf den Organismus

Die Samen der Flachspflanze gelten als besonders gesund. Sie enthalten eine große Menge Eiweiß sowie Omega-3-Fettsäuren, weitere Fette und Ballaststoffe. Diese Inhaltsstoffe wirken positiv auf die Verdauung und den Stoffwechsel.

Vorsicht: Blausäure kann entstehen

Ein kleines Problem kann das enthaltene Amygdalin verursachen. Die Menge ist sehr gering, sodass in der Regel keine Gefahren von der Substanz ausgehen. Wird diese allerdings mit heißem Wasser aufgegossen, setzt sie eine minimale Menge Blausäure frei, die bei empfindlichen Personen sowie Kindern zu leichten Vergiftungserscheinungen führen kann. Daher gilt: Leinsamen niemals mit heißen Flüssigkeiten zu sich nehmen!

Gibt es gesundheitliche Wirkungen?

Das heimische Superfood sollten Sie nicht in beliebiger Menge zu sich nehmen. Viele Quellen raten, die Menge pro Tag auf ca. 15 Gramm zu beschränken und über den Tag zu verteilen.

Sollten Sie sich für die Verwendung der Körner entscheiden, fragen Sie bei Vorerkrankungen, Allergien oder Schwangerschaft einen Arzt um Rat. Die genauen Wirkungsweisen sind trotz langer Praxiserfahrung nicht immer ausreichend wissenschaftlich nachgewiesen.

Leinsamen ist in der Naturheilkunde und Ernährungswissenschaft ein gern genutztes Lebensmittel. Aufgequollen soll es unter anderem folgende Wirkungen haben:

  • Die enthaltenen Schleimstoffe sollen aufkommendes Sodbrennen reduzieren können. Das geschieht durch die Masse an Schleim, die es der aufsteigenden Magensäure erschwert, in die Speiseröhre zu gelangen.
  • Die enthaltenen Schleimstoffe sollen die Verdauung im Darmtrakt anregen.
  • Die Ballaststoffe sollen sich positiv im gesamten Verdauungstrakt auswirken und unter anderem Verstopfungen vorbeugen helfen können.
  • Leinsamen wird nachgesagt, dass sie beim Durchspülen des Darms helfen und so Schadstoffe und Krankheitserreger abtransportieren.
  • Angeblich soll Leinsamen einen gewissen positiven Effekt auf Personen mit zu hohem Blutdruck haben.

Leinsamen-Tee richtig zubereiten

Der Begriff Tee ist an dieser Stelle völlig falsch. Es ist ein kalter Aufguss. Genau genommen werden die Samen zum Quellen gebracht. Es entsteht eine schleimige Substanz, die mit einem typischen Tee nichts zu tun hat. Allerdings bezeichnen viele Menschen das Resultat als Leinsamen-Tee.

So gehen Sie bei der Zubereitung vor:

  • Nehmen Sie zwei Esslöffel Leinsamen und geben Sie diese geschrotet in eine kleine Schale.
  • Gießen Sie rund 200 ml kaltes Wasser darüber. Noch einmal, weil es wichtig ist: Vermeiden Sie die Zugabe von warmen oder heißen Flüssigkeiten!
  • Verrühren Sie die Masse und lassen Sie alles eine halbe Stunde quellen.
  • Sieben Sie die Masse durch ein Sieb und trinken Sie nur die Flüssigkeit.

Alternativ können Sie die Masse in der Küche anderweitig verwenden. Als Leinsamen-Tee gilt nur die abgesiebte Flüssigkeit.

 

 

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