Veilchentee

von | 02. April 2016 | Blüten-Tee, Kräutertee

Veilchentee ist ein Aufguss aus der gleichnamigen Pflanze. Das Veilchen galt in der Antike als heilige Blume. Schon Hippokrates hat sie in der Medizin genutzt. Heute ist es eine sehr beliebte Gartenpflanze, hat aber als Hausmittel bei verschiedenen leiden längts auch Einzug gehalten in die Naturapotheke.

Die Blume ist in Deutschland sehr verbreitet. Sie wächst auf schattigen Wiesen, unter Hecken und an Waldrändern. Sie ist zu erkennen an den violetten Blüten und den Blütenblättern. Sie riechen sehr gut und sprießen im Frühjahr. Die Sammelzeit ist von März bis Mai.

Wirkung

Die Pflanze gilt als Naturheilmittel. Ihr werden verschiedene Wirkungseigenschaften nachgesagt: beruhigend, abschwellend, antibakteriell, blutreinigend, entzündungs- und durchblutungsfördernd, harntreibend, erweichend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend sowie leicht abführend. Als Kräutertee gilt das Veilchen als ein bewährtes Hausmittel.

Anwendungsbereiche

Veilchentee wird in der heutigen Zeit sehr gerne bei Husten und Bronchitis sowie bei Keuchhusten, Katarrhe der oberen Luftwege, Fieber, Halsentzündungen, Grippe, Magenkatarrh, Rheumatismus und Gicht und bei Kopfschmerzen, Blasenentzündung, Müdigkeit, Nervosität, Angstzuständen und auch bei Quetschungen eingesetzt.

Die Zubereitung von Veilchentee

Für den Veilchentee nutzen Sie die Blätter oder eine Mischung aus Blättern und Blüten der Pflanze. Nehmen Sie einen Teelöffel der Mischung und übergießen Sie diesen mit rund 200 ml kochendem Wasser. Lassen Sie alles für 15 Minuten stehen, dann können Sie nach dem Abseihen den Tee trinken.

Alternative: Sie können auch Veilchensirup herstellen. Kochen Sie die Blüten in Zucker und Wasser ein. Nach dem Abkühlen ist der Sirup eine Art Hustensaftersatz, der als Hausmittel bei entsprechenden Leiden verabreicht wird.

 

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