Wacholdertee

von | 25. März 2016 | Beeren-Tee, Kräutertee

Wacholdertee wird aus den Beeren des Wacholders gewonnen. Dem gesamten Baum wird eine gewisse Heilkraft nachgesagt. Die Pflanze ist in vielen Gärten zu finden und kann bis ins Hochgebirge gedeihen. Besonders beliebt sind die Beeren. Getrocknet sind sie ein äußerst beliebtes Gewürz. Diese kommen auch beim Tee zum Einsatz.

Wacholdertee – welche Wirkung hat er?

Der Aufguss aus Wacholder ist sehr vielseitig. Ihm wird eine Wirkung nachgesagt, die antibakteriell, blutbildend, harntreibend, schleimlösend, blutreinigend, schmerzlindernd, schweißtreibend, tonisierend und stoffwechselanregend sein soll. Diese Eigenschaften sind ideal, um den Aufguss zu einem typischen Hausmittel bei verschiedenen Leiden werden zu lassen. Die Heilwirkung ist nicht immer belegt. Man nutzt ihn traditionell bei Appetitlosigkeit, Mundgeruch und Verdauungsschwäche. Auch bei Sodbrennen ist der Tee ein großer Gewinn, ebenso bei Magenschwäche, Gastritis, Blähungen, Leberproblemen und Darmentzündung. In der Naturkunde wird der Beerenaufguss außerdem bei Rheuma, Gicht, Muskelrheuma, Ischias, Arthritis, Blasenentzündung, Blasensteine, Wassersucht, Husten, Bronchitis und Erkältung empfohlen sowie bei Migräne, Kopfschmerzen, Krampfadern, Zahnfleischentzündung und Psoriasis. Es gibt selten einen Tee, der so viele Anwendungsmöglichkeiten findet.

Wichtig: Seien Sie vorsichtig! Nur die blauen Beeren des gemeinen Wacholders sind genießbar. Alle anderen Pflanzenteile sowie Sorten sind giftig. Kaufen Sie idealerweise abgepackten Tee oder nutzen Sie getrocknete Beeren aus dem Handel.

Zubereitung von Wacholdertee

Sie können den Wacholdertee frisch und getrocknet zubereiten. Nehmen Sie getrocknete Wacholderbeeren oder fertigen Tee. Messen Sie einen Teelöffel davon ab und übergießen diese Menge mit 180 ml Wasser. Lassen Sie alles bis zu 15 Minuten ziehen, gießen Sie den Tee ab und trinken Sie dann den Aufguss.

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