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Tee – ein Getränk für Leib und Seele

Tee gehört zu den beliebtesten Getränken weltweit. Tee ist schmeckt gut und ist gut für die Gesundheit. Ein Grund, sich intensiv mit diesem Getränk intensiv auseinanderzusetzen. Der grüner Tee, der schwarze Tee, der weiße Tee und der Oolong Tee werden aus den Blättern und Knospen des Teestrauches hergestellt. Der Pu Erh Tee wird aus Blättern und Knospen des Teebaumes hergestellt.

In diesem Artikel beleuchten jeden dieser Teesorten in Bezug auf: Herkunft und Geschichte, die Fermentation, Wirkung auf die Gesundheit und die Zubereitung. Bei dem Kräutertee handelt es sich um ein Aufgussgetränk und nicht um einen Tee im herkömmlichen Sinne. Trotzdem hat sich der Name Kräutertee durchgesetzt.

Herstellung von Tee

Jeder Tee muss am Anfang bestimmte Schritte durchlaufen. Die wesentlichen Unterschiede ergeben sich bei der Fermentation. Beim grünen Tee wird die Fermentation unterbunden, beim Oolong Tee wird die Fermentation unterbrochen und beim Pu Erh Tee erfolgt eine weitere Behandlung nach der Fermentation.

Pflücken der Teeblätter

Die Teeblätter werden überwiegend von Frauen von Hand gepflückt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Tee maschinell zu ernten. Dieser Tee wird allerdings nicht die Qualität erreichen wie der manuell gepflückte Tee. Um einen guten Tee herzustellen werden von einem Trieb die beiden obersten Blätter und die Knospe genommen. Der Fachmann nennt das „two leaves and a bud“.

Welken der Teeblätter

nach dem Pflücken werden die Teeblätter zum Welken von der Sonne getrocknet. Dazu werden die Blätter auf großen Planen ausgebreitet. Je nach Intensität der Sonnenstrahlen werden die Blätter ca. 5-15 Stunden getrocknet. Durch das Trocknen verlieren sie etwa 30% ihrer Feuchtigkeit.

Rollen der Teeblätter

Nach dem Welken werden die Teeblätter bei der konventionellen Methode gerollt. In vergangenen Zeiten wurde dies manuell gemacht. Heute wird diese Aufgabe von speziellen Maschinen durchgeführt. Beim Rollen wird die Zellstruktur der Blätter aufgebrochen und die Wirkstoffe werden freigesetzt.

Fermentation

Die im Teeblatt vorhandenen Enzyme verändern die Inhaltsstoffe im Tee. Die Fermentation erfolgt bei einer Temperatur von 28 und 40 Grad Celsius und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit von 98%. Bei der Fermentation entsteht die typische kupferbraune Farbe des Tees. Bei der Fermentation entwicklelt sich außerdem das jeweils typische Aroma für den Tee.

Trockenen

Damit die Fermentation gestoppt werden kann, muss der Tee getrocknet werden. Die Trocknung erfolgt bei einer Temperatur von über 100 Grad Celsius über einen Zeitraum von ca. 30 bis 40 Minuten.  Bei diesen Temperaturen wird der Wasseranteil im Teeblatt nach einmal deutlich reduziert. Das getrocknete Teeblatt hat einen Wasseranteil von etwa 5%.

Die CTC-Methode

Seit den 80er Jahren wird diese Methode von den Teeherstellern verwendet. Bei dieser Methode werden die teeblätter nach dem Welken in einem Schritt zerquetscht, zerkleinert und gerollt. CTC steht für „Crushing, Tearing, Curling“. Der so bearbeitete Tee besteht aus zerkleinerten Blättern, der vorwiegend für tebeutel genutzt wird.

Sieben oder Gradieren von Tee

Nach dem Trocken der Teeblätter werden diese von Stielen und Blattrippen befreit. Heute wird das von Maschinen gemacht. Danach werden die Teeblätter gesiebt. Weltweit werden diese Aussiebungen allerdings unterschiedlich genannt.

  • die erste Aussiebung wird als Blatt-Tee bezeichnet.
  • die zweite heißt Pekoe, FBOP, Black Qucha, Black Gunpoder
  • die dritte wird Broken genannt
  • die vierte Aussiebung wird Fannings BOPF oder OF genannt und wird hauptsächlich in Teebeutel verwendet.
  • die fünfte Aussiebung ist wird Dust genannt (Staub)

Die Bezeichnung FTGFOP bei Pekoe Tee steht für: Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe. Der Teeliebhaber kennt natürlich die wichtigsten Bezeichnungen für die unterschiedlichen Blattgrade.

Die Kosten für die Herstellung aller 5 Blattgrade ist nahezu gleich. Allerdings erzielt der Blatt Tee (Sortierung 1) den höchsten Preis. Die Sortierung des Tees erfolgt vor dem Verkauf durch den Teehersteller an die Teekontore in aller Welt.

Die Blattgröße sagt allerdings nichts über die Qualität des Tees aus. Allerdings werden die Inhaltsstoffe des Teeblattes aus den kleinen Blattstücken sehr viel schneller herausgelöst. Das liegt daran, dass die Oberfläche der Bruchstücke viel größer ist als bei einem großen Blatt.

Grüner Tee

Herkunft und Geschichte

Der grüne Tee ist der älteste Tee der Welt. Er soll vor 5000 Jahren durch Zufall von einem chinesischen Kaiser entdeckt worden sein. Der Legende nach hat der Wind ihm einige Teeblätter in einen Topf kochendes Wassers geweht. Erstaunt stellte er fest, wie gut ihm das schmeckt. Von da an war der Grüntee sein Lieblingsgetränk. Anfangs war das neue Getränk hauptsächlich der chinesischen und ab dem 8. Jahrhundert n. Chr. der japanischen Oberschicht vorbehalten. Im 17. Jahrhundert brachten die Niederländer den Tee nach Europa. Hier verbreitete er sich rasch. Später entdeckte man, dass die Teepflanze mit dem lateinischen Namen Camellia sinensis neben China auch in der indischen Region Assam und in Taiwan heimisch ist.

Fermentation

Grüner Tee ist nicht oxidiert (oder wie man früher sagte: fermentiert). Eine Oxidation (Fermentation) ist beim grünen Tee im Gegensatz zum vollständig oxidierten Schwarztee nicht erwünscht. Um die Oxidation zu verhindern, werden die Teeblätter nach dem 2- bis 4-stündigen Welk Prozess kurz erhitzt. In China ist es üblich, den Tee hierfür in der Pfanne zu anzurösten. Japanische Teeproduzenten nutzen Wasserdampf, um den Tee schonend zu dämpfen. Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe zu großen Teilen erhalten.

Wirkung auf die Gesundheit

Grüner Tee ist mit Abstand der gesündeste Tee. Noch bevor er aus purem Genuss getrunken wurde, war er als Medizin in Verwendung. Viele schätzen den Grüntee bis heute wegen seiner wachmachenden und konzentrationssteigernden Wirkung. Grüner Tee soll sich zudem positiv auf schwere Krankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkte, Krebs, Rheuma oder Demenz auswirken. Er ist gut für das Immunsystem, da er Viren bekämpft und den Körper beim Entgiften unterstützt. Und last but not least hält Grüntee jung, indem er dem Muskelabbau im Alter entgegenwirkt.

Zubereitung

Grünen Tee nicht mit kochendem Wasser übergießen! Das könnte wertvolle Vitamine und Gerbstoffe zerstören. Nach dem Aufkochen des Wassers daher kurze Zeit warten, bis es auf die ideale Temperatur abgekühlt ist – 60 bis 70 Grad Celsius. Den Tee nicht länger als 3 Minuten ziehen lassen, da er sonst bitter wird. Die übliche Ziehzeit beträgt 2 Minuten, kann je nach Grünteesorte aber abweichen. Je höher die Wassertemperatur, desto kürzer sollte die Ziehzeit sein. Man kann den grünen Tee ein zweites Mal aufgießen, dann aber mit weniger Wasser. Wer mag, kann einen Schuss Zitronensaft hingeben.

Schwarzer Tee

Herkunft und Geschichte

Im Gegensatz zum Grüntee mit seiner Jahrtausende langen Geschichte ist Schwarztee erst seit einigen
Jahrhunderten bekannt. Manche vermuten, dass er durch Zufall im 16. Jahrhundert entdeckt wurde, als bei der Herstellung von grünem Tee versehentlich ein Teil fermentiert wurde. Andere glauben, dass schwarzer Tee bereits vor Christi Geburt getrunken wurde. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war der Tee jedenfalls nur Genussmittel und der Oberschicht vorbehalten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Schwarztee durch niederländische Händler nach Europa gebracht und auch hier immer beliebter, bis er den Grüntee fast komplett ersetzt hatte. Besonders begeistert vom schwarzen Tee waren und sind es nach wie vor die Briten.

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Fermentation

Schwarzer Tee ist ein zu 100 % oxidierter grüner Tee. Bei der Herstellung werden die Teeblätter zuerst für mehrere Stunden zum Trocknen ausgelegt. Danach werden sie gerollt, so dass die Oxidation stattfinden kann: Feuchtigkeit tritt aus den Blättern aus und verbindet sich mit Sauerstoff. Später werden die Teeblätter mit Wasser befeuchtet in 10 bis 15 cm hohen Lagen für mehrere Stunden ausgelegt, bis sie eine rötliche Farbe angenommen haben. Mit 80 Grad heißer Luft wird der Tee anschließend für circa 20 Minuten getrocknet.

Wirkung auf die Gesundheit

Schwarzer Tee soll das Immunsystem stärken und das Krebsrisiko senken können, wenn er regelmäßig getrunken wird. Manche verwenden schwarzen Tee als Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall. Die in Schwarztee enthaltenen Gerbstoffe wirken beruhigend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und antibakteriell auf unser Verdauungssystem. Überraschend mag sein, dass Schwarztee zur Vermeidung von Karies beitragen kann. Der Grund ist Fluor, das wie schädliche Bakterien im Zahnbelag bekämpft. Achtung, wer Probleme mit hohem Blutdruck hat: Koffein regt die Herztätigkeit an, der Blutdruck steigt. Schwangere sollten schwarzen Tee aufgrund des Koffeins meiden (auch wenn Kaffee fast dreimal so viel Koffein enthält als Schwarztee).

Zubereitung

Schwarztee wird mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen – die ideale Wassertemperatur beträgt somit 98 Grad Celsius. 1 Liter Wasser für 10 bis 15 Gramm Teeblätter verwenden. Wenn man Schwarztee aus gesundheitlichen Gründen trinkt, ihn nicht länger als 3 Minuten ziehen lassen (andernfalls zeigt er seine anregende Wirkung nicht). Die übliche Ziehzeit liegt bei 3 bis 5 Minuten. Keinesfalls länger als 5 Minuten ziehen lassen, denn dann schmeckt der Tee bitter, weil die Gerbstoffe ausgelöst worden sind. Die genaue Zubereitung von Schwarztee ist abhängig von der Teesorte und dem persönlichen Geschmack.

Weißer Tee

Herkunft und Geschichte

Der Weiße Tee aus der Region Funding in der chinesischen Küstenprovinz Fujian galt lange Zeit als der „Tee des Kaisers“. Bei der Teeernte wurde der beste Tee für den Kaiser reserviert, was auch strengstens kontrolliert wurde. In Europa ist der Weiße Tee erst seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt. Weißer Tee wird nach wie vor hauptsächlich in China angebaut. Inzwischen gibt es aber auch Teeanbaugebiete in Indien, Afrika, Japan und Sri Lanka.

Fermentation

Der Weiße Tee ist kaum fermentiert. Der Oxidationsgrad liegt in der Regel bei extrem niedrigen 2 Prozent. Die Oxidation findet an einem einzigen Tag statt. Die jungen, noch geschlossenen Knospen der Teepflanze werden dafür von Hand gepflückt. Danach werden sie für einige Stunden gelüftet und schließlich für einige Stunden zum Welken auf einer Matte ausgebreitet, je nach Witterung an der Sonne oder durch künstlich erwärmte Luft. Am Ende wird der Tee kurz auf bis zu 130 Grad erhitzt.

Wirkung auf die Gesundheit

Weißer Tee erhöht die Konzentration und erfrischt den Körper. Er unterstützt den Körper bei der Genesung, insbesondere bei Burn-out. Das ist dem hohen Anteil an Vitamin B1 zu verdanken, das sich positiv auf die Nerven ausübt. Weißer Tee unterscheidet sich von anderen Teesorten durch die große Menge an Antioxidantien/Gerbstoffen. Diese sind in der Lage, Bakterien, Viren und Pilze zu bekämpfen. Des Weiteren soll der weiße Tee das Krebsrisiko senken. Die im Tee enthaltenen Flavonoide verbessern das Hautbild und beugen der Hautalterung vor.

Zubereitung

Weißen Tee nicht mit kochendem Wasser überbrühen, das würde den Geschmack zerstören! Die optimale Wassertemperatur beträgt zwischen 70 und 80 Grad Celsius. 8 bis 12 Gramm Tee pro Liter Wasser bzw. 1 gehäuften Teelöffel pro Tasse verwenden. Je nach Qualität und Sorte sollte der weiße Tee zwischen 2 und 5 Minuten ziehen.

Einige Teekenner empfehlen gar eine Ziehzeit bis zu 10 Minuten. Weißer Tee kann mehrmals aufgegossen werden und nimmt bei jedem Aufguss ein anderes Aroma an. Er wird nicht bitter. Mit jedem Aufguss muss die Ziehzeit verlängert werden, damit er stark genug bleibt: Beim zweiten Aufguss also etwa 8 Minuten ziehen lassen. Es wird empfohlen, hartes Leitungswasser zu filtern – Kalk beeinträchtigt den Geschmack.

Oolong-Tee

Herkunft und Geschichte

„Oolong“ bedeutet „schwarzer Drache“ oder „schwarze Schlange“. Der Name stammt erinnert die älteren, langen und dunkelgrünen Teeblätter, die später eine schwarze Farbe annehmen. Der Tee, der genauso wie Schwarz- und Grüntee aus der Teepflanze Camellia sinensis hergestellt wird, kommt ursprünglich aus China. Will man der Legende Glauben schenken, so ist der Oolong-Tee durch Zufall von einem Teebauer entdeckt worden. Man erzählt sich, dass er beim Teepflücken von einem wilden Tier abgelenkt worden sein und dabei ganz seinen Korb ganz vergessen hatte. Nur hatte der Fermentationsprozess in der Zwischenzeit bereits eingesetzt: Der halbfermentierte Oolong-Tee war geboren … Seit dem 19. Jahrhundert wird der Oolong-Tee neben China auch in Taiwan produziert.

Fermentation

Oolong-Tee ist ein halbfermentierter Tee. Die Fermentation (genauer gesagt: Oxidation) beschränkt sich beim Oolong-Tee auf die äußeren Blattteile, das Innere bleibt weitgehend grün. Der Oxidationsgrad liegt zwischen dem von grünem Tee und dem von schwarzem Tee. Um die Teeblätter nach der Ernte für die Oxidation vorzubereiten, werden sie auf Matten in die Sonne gelegt. Später kommen Sie in einen dunklen Raum zum Trocknen, wo der Oxidationsprozess beginnt. Zwischendurch werden die Teeblätter gewendet, um die Oxidation zu beschleunigen. In Trommeln wird der einigermaßen trockene Tee durchgeschüttelt. Der Saft, der dabei austritt, reagiert mit dem Sauerstoff der Luft. Um die Oxidation zu beenden, wird der Tee entweder im Wok angeröstet oder durch heiße Luft erhitzt.

Wirkung auf die Gesundheit

Bekannt ist der Oolong-Tee speziell für seine den Stoffwechsel anregende Wirkung. In Studien zeigte sich ein erhöhter Kalorienverbrauch bei Menschen, die den Tee regelmäßig trinken. Gleichzeitig wird die Insulinerhöhung nach dem Essen gehemmt, so dass aufgenommene Kohlenhydrate schlechter in Fett umgewandelt werden können. Menschen mit Typ-2-Diabetes profitieren von der regulierenden Wirkung auf Insulinspiegel und Blutzuckerspiegel. Oolong-Tee ist auch gut für die Verdauung: Er hilft gegen Sodbrennen, weil er Magensäure neutralisiert. Außerdem enthält der Tee viele Polyphenole, die bei Hautkrankheiten helfen und zu einem schöneren Hautbild beitragen – die Haut wird gereinigt und die Faltenbildung verlangsamt. Wie andere Tees fördert auch der Oolong-Tee gesunde Zähne durch seine antibakteriellen Eigenschaften.

Zubereitung

Die Zubereitung des Oolong-Tees ist ähnlich wie die von Grün- und Schwarztee. Oolong-Tee kann mehrmals aufgegossen werden und verliert dabei nicht an Aroma. Der Koffeingehalt nimmt mit jedem Aufguss ab. Bei der traditionellen Zubereitung in der Yixing-Tonkanne wird der Tee bis zu sieben Mal aufgegossen. Die Ziehzeit beträgt zu Beginn eine Minute und kann mit jedem Aufguss um eine halbe Minute verlängert werden. Das Brühwasser hat idealerweise eine Temperatur von circa 80 Grad. Nicht mit kochendem Wasser aufgießen, denn das würde wertvolle Inhaltsstoffe zerstören. Darauf achten, dass das Leitungswasser nicht zu hart ist.

Pu-Erh-Tee

Herkunft und Geschichte

Der Pu-Erh-Tee ist eine der ältesten Teesorten der Welt, er wird bereits seit 1700 Jahren getrunken. Über Jahrhunderte war der Tee der Oberschicht vorbehalten und ein beliebtes Geschenk für den Kaiser. Der Tee stammt aus der chinesischen Provinz Yunnan im Südwesten Chinas in der Grenzregion zu Myanmar, Indien, Vietnam, Thailand und Laos. Das einzige Land weltweit, das Pu-Erh-Tee produziert, ist China. Der Pu-Erh-Tee wird wie die anderen Teesorten aus der Teepflanze Camellia sinensis hergestellt, jedoch aus einer Unterart mit Namen Quingmao. Das sind wildwachsende Teebäume, die bis zu 30 Meter hoch werden können und größere Blätter als die übliche Teepflanze haben.

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Fermentation

Pu-Erh-Tee ist ein berühmter fermentierter Tee. Das Besondere am Pu-Erh-Tee ist, dass er nachreift, ähnlich wie man es von Wein kennt. Je älter der Tee, desto edler wird er. Allerdings läuft die natürliche Fermentation langsam ab: fünf Jahre oder mehr bei der ursprünglichen Herstellungsweise. Vor einigen Jahrzehnten wurde zusätzlich die künstliche Fermentation eingeführt, die den Vorgang beschleunigt. Dadurch kann der Pu-Erh-Tee schon nach ein paar Monaten verkauft werden kann. Der traditionelle Herstellungsprozess ist aber nach wie vor in Verwendung.

Wirkung auf die Gesundheit

Pu-Erh-Tee entschlackt, entgiftet und unterstützt die Verdauung, weshalb er traditionell gern zu üppigen Festmählern oder in chinesischen Restaurants getrunken wird. Übergewichtige Menschen schwören auf die fettverbrennende Wirkung. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Puh-Erh-Tee bei Leberbeschwerden eingesetzt. Er hilft akut gegen den Kater bei übermäßigem Alkoholgenuss, indem er die Leber beim Abbau des Alkohols unterstützt. Außerdem soll der Tee den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken und vorbeugend gegen Krebs helfen.

Zubereitung

Die Teekanne vorwärmen, indem man sie kurz mit heißem Wasser ausspült. Für den Aufguss möglichst kalkfreies Wasser verwenden. Die übliche Dosierung sind 4 gehäufte Teelöffel oder 10 bis 20 Gramm Tee auf 1 Liter kochendes Wasser. Pu-Erh-Tee kann mehrmals aufgegossen werden (Chinesen gießen ihn bis zu viermal auf). Die empfohlene Ziehzeit beträgt jeweils nur 5 bis 10 Sekunden! Wichtig ist, den Pu-Erh-Tee vor dem eigentlichen Aufguss zu spülen oder „aufzuwecken“. Dazu den ersten Aufguss nach 10 Sekunden wegschütten.

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